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Morddrohungen gegen LBV-Vorstand

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Langjährige Mitglieder wurden von Richard Straub (2.v.r.) geehrt: Stefan Ruoff(2.v.l.) für 30 Jahre und Lars Frieske (3.v.r.) für 10 Jahre. Es gratulierten zusätzlich 3. Vorstand Markus Urbanek (li.) und 2.Vorstand Rainer Förderreuther. Nicht anwesend geehrt wurden für 30 Jahre Stefan Weidner, für 20 Jahre Ernst Fuchs und für 10 Jahre Stefan Eidam, Christian Fitz, Lisa Hermann, Doris Lohberger, Marta Markert, Uta Schmechta und Manuela Weinbrenner.

Der Ton wird rauer und gefährlicher zwischen Vogelschützer und Naturzerstörern. Schweren Beleidigungen und sogar Morddrohungen gegen LBV-Vorstandsmitglieder sahen sich die ehrenamtlichen Mitglieder im abgelaufenen Jahr ausgesetzt.

Dagegen gab es aber auch eine positive Bilanz beim Jahresrückblick der LBV-Kreisgruppe, den Kreisvorstand Richard Straub präsentierte. Richard Straub berichtete von zahlreichen Aktionen im Laufe des Jahres, wie die gelungene Dohlen-Aktion im Steinhöringer Kirchturm, Storchenhorst-“Neubau“ in Markt Schwaben, Geier-Beobachtung im Nationalpark Hohe Tauern, Fledermausschutz, Montage, Kontrolle, Reparaturen und Reinigung von zahlreichen Nistkästen an diversen Gebäuden im ganzen Landkreis, Entbuschungsaktionen im Brucker Moos, Springkrautvernichtung und vieles mehr. Es gibt immer viel zu tun im Natur- und Vogelschutz, deshalb wünscht sich der LBV mehr Mitglieder im Verein, vor allem junge Leute, die bereit sind, sich aktiv in die vielfältigen Aufgaben mit einzubringen. Naturfreunde sollten sich melden, entweder beim Kreisvorsitzenden Richard Straub (Tel 08121-3487) oder bei einer der aktiven Gruppen. Informationen im Internet: www.lbv.de und www.lbv-muenchen.de Als sehr beängstigend ist die Eskalation mit einer ernst zu nehmenden Morddrohung gegen 2. Vorstand Prof. Dr. Rainer Förderreuther zu sehen. Es ging dabei um seinen Widerstand gegen eine illegale Abholzungsaktion an einem Biotop in Parsdorf. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist nicht zu glauben, mit welcher Dreistigkeit heute Grundbesitzer Natur auf den eigenen Grundstücken zerstören, Grundstücke, die der Öffentlichkeit rechtlich zugänglich sind. Der LBV läßt sich nicht einschüchtern und setzt sich auch weiterhin fehement für den Schutz unserer Natur und der vielfältigen Flora und Fauna ein.

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