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Museum Grafing Gewinner im Wettbewerb „100 Heimatschätze“

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Übergabe der Grafinger Gewinnerurkunde durch die Minister Marion Kiechle und Albert Füracker. Über die Auszeichnung freuen sich Museumsleiter Bernhard Schäfer und Abgeordneter Thomas Huber. © Foto: Veranstalter

Wettbewerb für die über 1.200 nichtstaatlichen Museen

Grafing – Zu Beginn dieses Jahres lobte die Bayerische Staatsregierung im Verbund mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. unter den über 1200 nichtstaatlichen Museen in Bayern einen Wettbewerb aus. 

Gesucht waren außerordentliche Sammlungsstücke, Zeugen der Vergangenheit, die darauf warteten, ihre einzigartigen Geschichten von besonderen Momenten und weichenstellenden Entscheidungen zu erzählen. Das Museum der Stadt Grafing beteiligte sich an dem Wettbewerb mit der 2017 als Dauerleihgabe ins Haus übernommenen Votivtafel aus der Grafinger Schwedenkapelle, die das glückliche Überleben des Ehepaares Erderl im Jahre 1632 vor dem Hintergrund des Tod und Verderben über Grafing bringenden Einfalls schwedischer Truppen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges schildert. 

Nach einer von einer Fachjury unter den Wettbewerbsteilnehmern getroffenen Auswahl wurde nun die Grafinger Votivtafel am 13. Juli bei einem feierlichen Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche in München als einer von 100 Heimatschätzen prämiert und wie alle anderen ausgezeichneten Objekte mit einem Preisgeld von 1000 Euro und einer Urkunde bedacht. Bernhard Schäfer, der Leiter von Archiv und Museum der Stadt Grafing, nahm die Ehrung erfreut aus den Händen des Heimatministers Albert Füracker und der Wissenschaftsund Kunstministerin Marion Kiechle entgegen. D

er an der Veranstaltung teilnehmende Landtagsabgeordnete Thomas Huber gratulierte zur Auszeichnung mit den Worten: „Ich freue mich, dass ein Museum aus unserem Landkreis als eines von 100 Heimatschätzen Bayerns ausgewählt wurde.“ red

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