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Sanierung der Superlative

9. Bauabschnitt der Kreisklinik Ebersberg ist fertig

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Große Freude bei allen Beteiligten, als der 9. Bauabschnitt der Kreisklinik offiziell eröffnet werden konnte.

Nach 27-jähriger Sanierungszeit steigt die inzwischen 140 Jahre alte Kreisklinik wie Phönix aus der Asche – genauer gesagt aus dem Bauschutt – als moderne Hochleistungsklinik auf, in der Patienten mit Respekt und würdevoll behandelt werden

Ebersberg – Krönender Abschluss der Sanierung ist die Erfolgsstory Bauabschnitt 9 „Generalsanierung des Bettenbaues“, für den eigens ein Interimsbau errichtet wurde, der die Bauzeit des Bettenbaus mit Palliativstation nahezu halbierte. Besser hätte Kreisklinik-Geschäftsführer Stefan Huber sein zehnjähriges Wirken nicht feiern können. 

Doch die Kreisklinik Ebersberg, wäre nicht die Kreisklinik Ebersberg, wäre nicht schon ist Bauabschnitt 10 in Planung: eine zentrale Notaufnahme an der Münchner Straße. Als sich im Oktober 1990 der Kreistag in Ebersberg zu einer Sanierung statt dem Neubau des Kreiskrankenhauses entschlossen hatte, plante man vier Bauabschnitte und zehn Jahre Bauzeit. „Gott sei Dank, dass nie etwas geschehen ist, woran man hätte nagen müssen, fasste Architekt Dieter Kubina bei der Einweihungsfeier die Bauzeit zusammen. Aus seiner Sicht waren es tatsächlich 15 Bauabschnitte, die er hautnah habe erleben dürfen. 

Das dafür notwendige Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro teilten sich unter anderen der Freistaat mit 103 Millionen Euro, der Landkreis Ebersberg mit 41 Millionen Euro und nicht zuletzt erbrachte die Kreisklinik 22 Millionen Euro. Dass die Baldhamerin Ehrentraud Jakob der Kreisklinik zehn Millionen Euro vererbte, war ein Segen für Patienten und Pflegekräfte, da davon der Bettenbau komplett mit neue Patientenbetten ausgestattet werden konnte. Robert Niedergesäß, Ebersberger Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Kreisklinik bat die Gäste „um einen Applaus, den man bis zum Himmel hört,“ für die Spenderin. „Gebäude bleiben eine Hülle, wenn das Innenleben nicht stimmt“ – hier aber stehe der Mensch im Mittelpunkt, lobte Melanie Huml, Bayerns Gesundheitsministerin und ausgebildete Medizinerin anerkennend. 

Trotz Bauschutt habe die Kreisklinik steigende Patientenzahlen, was das Vertrauen in die Klinik belege. „Die Menschen stimmen schnell mit den Füssen ab“, ergänzte Huml. Sie lobte das kluge Handel der Kreisräte, die mit Weitsicht und Beharrlichkeit sich für die Sanierung entschieden hatten. Bei jedem neuen Bauabschnitt konnten sie sich neu an den Bedürfnissen der Klinik orientieren und für qualitativ hochwertige Verbesserungen entscheiden. „Ich arbeite in der schönsten Kreisklinik 55 Kilometer östlich von München“, gab sich Peter Kreissl, Ärztlicher Direktor der Kreisklinik, bestens gelaunt bei seinem Grußwort. Scherzhaft ergänzte er, dass bei der BAUMA, der aktuell in Riem stattfindenden weltgrößten Baumaschinen Messe, es Neues über Baukräne gäbe – und in der Tat, „wir sind schon wieder in der Planung“. Dazu zähle der Neubau der Notaufnahme. 

Nicht zuletzt braucht man dingend Wohnraum für das Klinikpersonal, das die moderne Hochleistungsklinik brauche. Hätte man vor 28 Jahren einen kompletten Neubau hingestellt müsste man jetzt viele an der Physiotherapie orientierten Badewanne austauschen, doch Dank der Ebersberger Sanierungs-Strategie stehe nun ein Herzkathederzentrum für die suffiziente Behandlung der Patienten auf höchstem Niveau zur Verfügung. Josef Riedl freute sich für die Stadt Ebersberg; mit der Kreisklinik einen wichtigen Wirtschaftsfaktor zu haben. Andererseits bat er die Verantwortlichen, gemeinsam im Sinne der Bürger die künftigen Bautätigkeiten mit der Stadt abzustimmen, insbesondere die Parkplatzsituation zu berücksichtigen. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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