Sporthalle für Grafing-Bahnhof?

3+1 Sporthalle für Grafing-Bahnhof möglich

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Bürgermeisterin Angelika Obermayr und Landrat Robert Niedergesäß haben ein gemeinsames Ziel: eine Sporthalle auch für die Nutzung örtlicher Vereine

Das neue Berufs- und Fachschulzentrum könnte es möglich machen: die „3+1“ Sporthalle. Doch noch ist Geduld angesagt.

Grafing-Bahnhof – Dem möglichen Fertigstellungstermin im Herbst 2023 gehen noch viele Gespräche, Ratsbeschlüsse und Planungen voraus. Derzeit geht man im Landratsamt davon aus, dass sich an der angedachten Konzeption für das neue Berufs- und Fachschulzentrum nichts ändern wird. Aber Gesprächen mit dem Kultusministerium stehen im Februar erst an. 

Von einer respektablen Sporthalle am Berufsschulzentrum in Grafing, die auch zur Nutzung der Vereine im Süden des Landkreises dient, spricht Landrat Robert Niedergesäß seit geraumer Zeit „schon aus Gleichgerechtigkeitsgründen“ wie er sagt. Landkreiseigene Schulen wie die Gymnasien, Realschulen und Sonderpädagogischen Zentrum stehen überwiegend im bevölkerungsreichen Norden des Landkreises. In diesen Schulen können die örtlichen Sportvereine die Hallen kostenlos nutzen. Der Landkreis erhebt keine Gebühr. 

Auch Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr wünscht sich für ihre Ballsport betreibenden Vereine und Abteilungen eine weitere und „nicht in die Jahre gekommene“ Sporthalle. „Ich gehe zunächst von einer Dreifachturnhalle für die Berufsschule aus“, so Obermayr. Erweitert werden soll diese Dreifachturnhalle zu einer Vierfachturnhalle durch eine Halleneinheit für das Gymnasium Grafing, für die dann das Landratsamt die Kosten zu tragen habe. 

Landrat Robert Niedergesäß will auch die Verwaltungsgemeinschaften Aßling und Glonn mit ins Boot holen. Im Weiteren soll dann zusammen „mit ihren Vorstellungen eine erste Konzipierung mit einer groben Kostenschätzung für eine Mehrfachturnhalle entwickelt werden“, so Obermayr weiter. Im Anschluss daran sollen die Bedürfnisse der Sportler den finanziellen Möglichkeiten der „Kleeblatt“-Kommunen angepasst sowie eine Kostenaufteilung für Bau und Nutzung vereinbart werden. Entscheidungsträger sind dann schlussendlich der Grafinger Stadtrat, die Gemeinderäte der Verbandsgemeinden und der Kreisrat. ar

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