Friedhof Vaterstetten

Friedhof als Begegnungsstätte für Mensch und Tier

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Vor dem neuen Bienengarten (v.l.): Daniela Judt (Friedhofsverwaltung), 2. Bürgermeister Martin Wagner, TBF-Geschäftsführer Stephan Jürgenliemk, Josef Ziegltrum, 1. Bürgermeister Georg Reitsberger, 3. Bürgermeister Günter Lenz und Karin Bodinet (Friedhofsverwaltung).

Neuer Bienengarten vor der Aussegnungshalle in Vaterstetten ist Bienen- und Augenweide zugleich

Vaterstetten – Ein Bienengarten ist der neue Blickfang im Eingangsbereich des Gemeindefriedhofs: Direkt vor der Aussegnungshalle wurde das Blumenbeet neu gestaltet und dient nun als Futterstätte für zahlreiche Insekten. „Nicht nur eine Bienenweide, sondern auch eine Augenweide“, lobte Gerhard Schaffelhofer vom Gartenbauverein. Möglich gemacht hatte das Friedhofsgärtner Josef Ziegltrum: Die Kiefern im Beet waren nach dem letzten trockenen Sommer abgestorben und auch die restliche Bepflanzung sah nicht mehr so schön aus, eine Neugestaltung war also dringend vonnöten. Ziegltrum schlug eine bienenfreundliche Gestaltung vor und stieß damit bei Karin Bodinet und Daniela Judt von der Friedhofsverwaltung auf Zustimmung. 

Unterstützung kam außerdem von der Treuhand Bayerischer Friedhofsgärtner (TBF). Die feiert heuer nämlich ihr 50-jähriges Bestehen und hat das Jubiläum mit dem Projekt verknüpft, Bienengärten auf Friedhöfe zu bringen. 

Insgesamt 50 solcher Bienengärten sollen es insgesamt in Bayern werden. „Friedhöfe bringen viel Grünvolumen ins städtische Kleinklima“, erläuterte TBF-Geschäftsführer Stephan Jürgenliemk. Der Gemeindefriedhof Vaterstetten hat eine Fläche von über 31.100 m², seine Grünflä- chen befeuchten die Luft, filtern Staub und mindern Lärm. 

Zudem bietet der schöne alte Baumbestand vielen Vogelarten, Eichhörnchen und Insekten Lebensraum.Dazu kommt jetzt der neue Bienengarten, der vom Frühjahr bis zum Herbst etwas Blühendes bietet. Gepflanzt wurden unter anderem Schneeglöckchen, Sommerflieder, Lavendel, Margeriten, Salbei, Thymian, Echinacea, Indianernessel, Purpurglöckchen, Heiligenkraut, Erika und Geranium. Ziegltrum ist überzeugt: „Der Friedhof, der mitten im Ort liegt und nicht wie anderswo oft üblich am Ortsrand, ist eine wichtige Begegnungsstätte für unsere Bürger. Das zentrale Blumenbeet vor der Aussegnungshalle wird wahrgenommen und bietet hoffentlich auch Anregungen für private Gärten.“ se

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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