Neuer Bürgerpark für Vaterstetten

„Zukunftsbäume“ für Bürgerpark

Bürgermeister Leonhard Spitzauer, MdL Andreas Lenz, Vize-Bürgermeisterin Maria Wirnitzer
und Vaterstettens Umweltreferent Wolfgang Kuhn.
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Bürgermeister Leonhard Spitzauer, MdL Andreas Lenz, Vize-Bürgermeisterin Maria Wirnitzer und Vaterstettens Umweltreferent Wolfgang Kuhn freuen sich auf den neuen Bürgerpark am Friedhof.

Noch in diesem Jahr soll der erste Abschnitt des neuen Bürgerparks Vaterstetten entstehen

Vaterstetten – Die Förderzusage des Bundes ist da, das Geld gibt’s erst später. Rund eine Viertel-Million Euro aus dem Bundesförderprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ erhält die Gemeinde zur Herstellung ihres neuen Bürgerparks, sehr zur Freude von Bürgermeister Leonhard Spitzauer (CSU). Bei der ersten Bewerbung hatte es nicht geklappt, nun sind „90 Prozent der Kosten damit abgedeckt“.

Entstehen soll der Park auf 1,5 Hektar zwischen Friedhof und Verkehrsübungsplatz. „Eigentlich ein Wunder, dass dieses Areal noch frei ist“, meint der Ebersberger Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz (CSU), „aber umso schöner für die Bürger.“ Das Konzept sieht einen Mehrgenerationen- und Bewegungspark vor. Entlang des Friedhofs soll ein Bewegungsangebot für Jung und Alt entstehen. Dazu wird an der Ecke Richard-Wagner-Straße ein Spielbereich gebaut, der mit Findlingen, Baumstämmen, Kies und Sand modelliert wird. Eine Sitzmauer aus Naturstein dient als Abgrenzung zur Aktivitätenwiese. Rechts und links vom bestehenden Fuß- und Radweg ist ein Bewegungsparcours mit Modulen für Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer geplant. „Sieben bis acht Geräte für den Gesundheitssport“, erläutert Maria Wirnitzer (SPD). Die Vize-Bürgermeisterin ist Landschaftsarchitektin und hat den Plan gemeinsam mit dem Arbeitskreis Grünkonzept entworfen. Die Mitte des Areals soll weiterhin für temporäre Veranstaltungen wie Sonnwendfeuer, Ferienspielaktion, Strohballen-Pool und mehr zur Verfügung stehen.

Auch ein Konzert oder ein „White Dinner“ kann man sich im Rathaus hier vorstellen. Zur Johann-Sebastian-Bach-Straße könnten drei Grillplätze mit Sitzinseln entstehen. Richtung Verkehrsübungsplatz sollen auf der Wiese Netze für Badminton und Volleyball aufgebaut werden. Auf dem asphaltierten Straßenrest sind ein Basketballkorb und Tischtennisplatten geplant. Ein neuer Fuß- und Radweg soll das Gelände in Nord-Süd-Richtung durchziehen, an dem insektenfreundliche Blühwiesen zu finden sind. Und ein Klimapfad mit „Zukunftsbäumen“, also Bäumen, die besonders an die Stadt der Zukunft mit Trockenheit, Hitze und Frost angepasst sind und weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten sind. Wie zum Beispiel die Douglasie und andere Bäume aus Südost-Europa. „Dieser Klimaschwerpunkt war sicher ausschlaggebend für die Förderzusage“, glaubt Wirnitzer. Nun wartet Vaterstetten auf einen Termin mit den Verantwortlichen des Förderprogramms, um die weiteren Schritte zu besprechen. Hier muss auch geklärt werden, wieviel man noch vom eingereichten Konzept noch abweichen darf. Auf jeden Fall soll noch 2021 der Fitnessparcours entstehen. „Ein großer Wunsch der Bürgerschaft.“ Bis 2023 soll alles möglichst abgeschlossen sein. die

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