Spatenstich für neuen Kunstrasenplatz für den SC Baldham-Vaterstetten

Finanzieller Kraftakt für SC Baldham-Vaterstetten

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Dieter Dallheimer, Günter Lenz, Ingrid Golanski, Georg Reitsberger, Bianka Poschenrieder, Steffen Baumann, Jochen Hoepner, Martin Wagner und Rainer Kiffl. Helmut Lämmermeier und Josef Schmid stoßen aufs Gelingen des „K2“ an.

Spatenstich: Neuer Kunstrasenplatz für die 42 SC Baldham-Vaterstetten Fußballmannschaften

Baldham - Groß ist die Freude am „alten Baldhamer“ SC Baldham-Vaterstetten (SCBV) Sportgelände nördlich der B304. Mit dem Spatenstich für den neuen, modernen Kunstrasenplatz erfolgte der erste Schritt, damit künftig den 42 SCBV-Fußballmannschaften im Spielbetrieb mehr Trainings- und Spielzeiten zur Verfügung stehen werden. Jetzt heißt es „sammeln“ und „mitanpacken“. 

Projekt „K2“ nennt man den Bau des zweiten Kunstrasenplatzes, was ebenso an den zweithöchsten Berg der Erde erinnert. Höchstleistung erfordert dieses Projekt - auch vom SC Baldham-Vaterstetten. Ungefähr zwei Drittel der Gesamtkosten in Höhe von 750.000 Euro müsse die Fußball-Abteilung nämlich aus eigener Kraft stemmen, so Helmut Lämmermeier, Abteilungsvorstand SCBV Fußball. Einen Teil leisten die Mitglieder durch eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Den anderen Teil erhofft sich der SC Baldham-Vaterstetten über Spendengelder einzuwerben zu können. Die Spender werden mit einem virtuellen Platzanteil belohnt. Interessierte können über https://scbv.fussball-kunstrasen.de informieren und sich so als Spender verewigen. 

Das Grundstück für K2 selbst liegt in der Gemarkung Zorneding, befindet sich im Eigentum der Gemeinde Vaterstetten und wurde dem SC Baldham-Vaterstetten in Erbpacht überlassen. Zum Projekt K2 steuern die Gemeinde Vaterstetten und der BLSV gemeinsam eine Viertel Millionen Euro bei. 

Vaterstettens erster Bürgermeister Georg Reitsberger würdigte das „ehrgeizige Vorhaben, das der SC Baldham-Vaterstetten mit sehr viel Engagement und bemerkenswerter Eigeninitiative auf den Weg gebracht hat. Als Bayerns mannschaftsstärkster Fußballverein ist der SC Baldham-Vaterstetten ein leuchtendes Beispiel, wie ehrenamtliches Engagement funktionieren kann. Dieses Projekt wird sehr wohlwollend vom Gemeinderat unterstützt“. Die Unterstützung der Gemeinde sieht Reitsberger als eine „sehr gute Investition, weil unsere wachsende Gemeinde in sportlichen Bereichen zunehmenden Ansprüchen gerecht werden muss.“

„Mit fast 900 aktiven Mitgliedern, 200.000 Spiel- und Trainingsstunden pro Jahr und 42 Fußballmannschaften im Spielbetrieb, reichen die vorhandenen Kapazitäten bei Weitem nicht mehr aus“, erläuterte Lämmermeier die Notwendigkeit des K2. Von November bis März stehe aktuell nur eine einzige Spielfläche für alle Mannschaften zur Verfügung. Gesamtvorstand Josef Schmid lobte Lämmermeier und Stellvretreter Jochen Hoepner "Es ist wirklich bemerkenswert, wie die beiden das Projekt angeschoben haben". ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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