Freundeskreis Attenberger+Schillinger

Neues von Attenberger+Schillinger

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Das Ebersberger Rennfahrer-Gespann Attenberger-Schillinger beim Großen Preis von Belgien.

Der Freundeskreis Attenberger-Schillinger hat jetzt weltweite Kontakte. Aus Amerika hat sich ein Motorrad-Fan gemeldet, der ein Teil der Todesmaschine ersteigert hat und an weiteren Infos über die tragische Geschichte interessiert ist.

Ebersberg – Über das Internet hat ein Amerikaner mit Namen „Jim“ mit Fritz Bartl in Grafing Kontakt aufgenommen und ihm ein Foto von dem Teil der Karosserie der Rennmaschine geschickt. Wie Teile der Todesmaschine bis nach Amerika gelangt sind, ist bis jetzt noch ein Rätsel. Der Freundeskreis will Licht in dieses Geheimnis bringen. Zur Erinnerung: Vor 45 Jahren, am 7. Juli 1968 sind die beiden Ebersberger Motorrad-Rennfahrer Hans Attenberger (damals 32 Jahre alt) und Josef Schillinger (28 Jahre) mit ihrer BMW Seitenwagen-Maschine beim Weltmeisterschaftslauf, dem großen Preis von Belgien, in der letzten Runde  tödlich verunglückt. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich damals die furchtbare Nachricht vom Unglück auf der Rennstrecke in den Ardennen. Angehörige, Nachbarn und Freunde der Verunglückten aus Ebersberg und Grafing haben vor 16 Jahren anlässlich des 30. Todestages den Freundeskreis gegründet, der das Andenken an die beiden Rennfahrer hochhält. Die Straße beim Ebersberger Volksfestplatz trägt den Namen der beiden unvergessenen Rennfahrer und gleich nebenan im alten Friedhof befindet sich das Ehrengrab der Stadt Ebersberg.Jetzt sucht der Freundeskreis Kontakte weltweit zu weiteren Personen, die evtl. noch andere Teile der verunglückten Beiwagenmaschine in ihrem Besitz haben. Vielleicht gelingt es auch mit Hilfe des Internets im Laufe der Zeit die Rennmaschine wieder  teilweise rekonstruieren zu können. Vor zwei Jahren waren vier Mitglieder des Freundeskreises auf Spurensuche an der Formel-1-Rennstrecke von Spa-Francorchamps in Belgien. Im Rahmen des traditionellen „Bikers-Classics“ mit über tausend Fahrern aus ganz Europa, gelang es den Freunden Kontakt zu Zeitzeugen aufzunehmen, die damals bei dem tragischen Unglück dabei gewesen sind und authentisch berichten konnten, was damals wirklich geschah. Manche ältere Rennfahrer erinnerten sich genau an die beiden Ebersberger Top-Rennfahrer und sprachen mit größtem Respekt über ihr Talent und die vielen Siege auf zahlreichen Strecken in ganz Europa. Interessenten sollten sich melden bei Fritz Bartl in Grafing, Tel. (0 80 92) 3 33 99.oha

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