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Das Jahr der Ernte

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Was in den vergangenen Jahren an Projekten zielstrebig begonnen wurde, kann in 2013 sowohl auf der kommunalen Ebene als auch in der Evangelischen-Lutherischen Kirchengemeinde in Ebersberg „geerntet werden“.

Eine Erkenntnis die sowohl Dr. Helmut Weber, Vorsitzender des Fördervereins der Evang.-Luth. Kirchengemeinde, als auch Bürgermeister Walter Brilmayer teilen. „Acht Jahre, das sind zehn Prozent eines nicht ganz kurzen Menschenlebens“, stellte Dr. Helmut Weber, Vorsitzender des Fördervereins der Evang.-Luth. Kirchengemeinde und Gastgeber des Neujahrsempfangs fest. Seit acht Jahren besteht der erfolgreiche Förderverein – der Geldsammelverein gemäß dem Dr. Weberschen Duktus – und in dieser Zeit wurde nicht nur der Neujahrsempfang ein gesellschaftliches Ereignis in Ebersberg, sondern auch die künstlerische Veranstaltung zu Jahresbeginn – heuer am 8. Februar mit Sarah Hackenberg, die als Musikkabarettistin auf internationalen Bühnen bekannt ist. Der Eintritt (12 Euro) kommt dem Förderverein zugute. Mit Bedauern erläuterte Dr. Weber, dass das neue, seit langem erwartete Kirchenportal Krankheits- und Koordinations- bedingt nicht termingerecht fertig gestellt werden konnte. Somit hätten auch die Hl. Abend-Christen sehen können, dass nicht immer alles vom Himmel falle, sondern dafür Leistungen zu erbringen wären. Für ihn sei das vertretbar, stehe doch somit ein weiteres Festchen ins Haus, das dem ursprünglichen Vereinszweck wieder dienen wird. 2013 ist ein Wahljahr, stellte er weiter fest. Man habe den Landrat zu wählen, Bundes und Landtag sowie einen neuen Vorstand für den Förderverein. Nach acht Jahren will Dr. Weber und andere die Arbeit in jüngere Hände legen. Ein Gast des Neujahrsempfangs war von Beginn an Ebersbergs Bürgermeister Walter Brilmayer. Mit seiner 250-Euro-Gabe konnte er zwar nicht die Deckungslücke für das neue Kirchenportal schließen, aber zumindest etwas schmälern und so hofft Dr. Weber auf weitere spendable Sponsoren. Brilmayer lobte die angenehme Atmosphäre, in der man sich sehr wohl fühle und erklärte 2013 zum Jahr der Ernte. 2012 hatte man reichliche Einnahmen in der Stadtkasse zu verzeichnen und 2013 werde man begonnen Projekt fertig stellen. Hierzu gehört das VHS-Haus, in dem auch der Tanzsportverein Da Capo sein Areal bezogen hat und am 23. Februar die offizielle Eröffnung feiern wird. Die vhs wird dies vielleicht im März angehen. Der Stadtsaal soll im Oktober mit Eröffnungsfeierlichkeiten präsentiert werden und auch das E-EinZ wird in diesem Zeitraum seine Toren öffnen. Bautätigkeiten sollen auch im Einheimischen Baugebiet Dr. Bankerl stattfinden. „Dr. Bankerl ist da“, erläuterte Brilmayer augenzwinkernd den Gästen, „wenn Sie so nach Grafing fahren, wie Sie nicht sollten“. Rund zwei Jahre werden die Bauarbeiten rund um den Kurt-Rode-Platz andauern, prognostizierte Brilmayer, weil hier die alten Häuser sukzessiv abgerissen werden. Ist ein neues Haus erstellt ziehen die alten Mieter in dieses um und das nächste alte Haus wird abgerissen. Noch heuer wird die Stadt Ebersberg sich über stolze 650 neu hergerichtete Parkplätze freuen können: 240 sind im Klinikparkhaus untergebracht, 140 stehen am Bahnhof demnächst zur Verfügung und mit Fertigstellung des E-EinZ kommen weitere 270 dazu. Ebersberg – fast eine Parkoase. Kurzfristig hatte die Familie Hacker, Uwe und Brigitte mit ihren Kindern Lisa, David, Florian, Paul und der fünf jährigen Marie, die musikalische Gestaltung des Neujahrsempfangs übernommen. Neben den kurzweiligen Reden setzte die Hacker-Familie eine passend erfrischende Abwechslung mit Klavier, Trompete, Posaune, Akkordeon, Gitarre und Geige. Auch Marie präsentierte sich konzentriert im Spiel.

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