Kommunalwahl 2020

Der SPD-Kandidat fürs Landratsamt

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Wirft seinen Hut in den Ring um die Eberberger Landratskandidatur: Omid Atai (Mitte) unterstützt von Albert Hingerl und Doris Rauscher.

Omid Atai ist 26 Jahre alt, studiert Jura und möchte im nächsten Jahr Landrat für den Landkreis werden

Landkreis – Auch wenn ihn nicht alle kennen – er kennt den Landkreis Ebersberg gut: Omid Atai. Der 26-Jährige ist der Landratskandidat der SPD im Wahljahr 2020. Nur selten leiht er sich ein Auto, nutzt ansonsten den ÖPNV und die Bahn täglich bei der Fahrt von seinem Wohnort Poing zur Universität Augsburg, wo er Jura studiert. Als Poinger Gemeinderat, Feuerwehrmann und ehrenamtlicher Rettungssanitäter im BRK-Kreisverband Wirft seinen Hut in den Ring um die Eberberger Landratskandidatur: Omid Atai (Mitte) unterstützt von Albert Hingerl und Doris Rauscher. Foto: hr zeigt er ein vielfaches Engagement. „Mein Team und ich sind die Zuhörer. Wir werden echte Zukunftsvisionen entwickeln und auch konsequent durchsetzen“.

In der Tat ist Omid Atai neben seiner ehrenamtlichen Tä- tigkeit auch mit der aktuellen SPD-Kampagne „Red‘ mit aus Liebe zum Ort und Landkreis“ in der Region unterwegs und hört sich die Belange der Bürger an. Begleitet wird er von SPD-Kreisfraktionssprecher und Poings Bürgermeister Albert Hingerl, der SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher, der Kreisvorsitzenden Bettina Marquis sowie den jeweiligen Vertretern der Ortsverbände. In Puncto Bahn kann Omid Atai mitreden, auch weil er drei Jahre lang im Fahrgastbeirat des Münchner Verkehrsverbundes war und schlechte ÖPNV-Verbindungen schon aus der Schulzeit am Vaterstettener Humboldt-Gymnasium kennt. Die gleiche Schule, die der amtierende Landrat Robert Niedergesäß besuchte. Im Amt als Landrat will Omid Atai gemeinsam mit den Bürgern mehr Druck machen, damit der Zeit-Takt bei den S-Bahnen im Landkreis verbessert wird. Nach derzeitigen Stand der Dinge sind keine bessere Taktungen geplant – auch wenn die zweite Stammstrecke fertig ist. Der Wahlkampf mache Spaß und hebe die SPD von den anderen Parteien ab, erläuterte Hingerl die Wahlkampfstrategie, bei der ins Wahlprogramm alle Informationen aus den Veranstaltungen vor Ort einfließen sollen. 

Auch die Digitalisierung sei ein Thema. „Man darf nicht glauben, dass Digitalisierung das Verlegen von Glasfaserkabel ausmacht“, sagt Hingerl ein. Omid Atai hat bei der SPD-Oberbayern den Arbeitskreis „Der Staat im digitalen Zeitalter“ gegründet und die Leitung übernommen. Für ihn gilt es die Bürger mitzunehmen, wenn sich der Landkreis zur „smarten Region“ wandelt. Mit Omid Atai wolle man in der SPD auch den Generationswechsel einläuten, so Hingerl. „Omid Atai hält keine Sonntagsreden“, er sei ein Organisator und setzt Dinge aktiv um, lobte ihn Rauscher. Omid Atai dankte den beiden für ihren Support. Gemäß seinem Motto „Engagiert! Sozial! Innovativ! habe er in Poing Ziele erreicht und will nun im Landkreis Verbesserungen für die Bürger schaffen. Wie Rauscher im Pressegespräch bestätigte,

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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