Wie sehen Radlfahrer die Situation in Ebersberg

SPD Ebersberg: Online-Umfrage für Radler

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Bei der Zwischenbilanz zur Online-Umfrage „Radfahren in Ebersberg“ hatten (v.l.) die Stadträte Elisabeth Platzer und Christoph Münch ein offenes Ohr für die Erkenntnisse von Maria Weininger und Hannelore Beer sowie für Ortsvereinsvorsitzenden Dirk Schött.

Sie SPD Ebersberg startete eine Umfrage über das Radfahren in Ebersberg. Über 180 Rückmeldungen gab es

Ebersberg – Mit rund 180 Rückmeldungen aus nahezu allen Teilen Ebersbergs sind Marianne Weiniger, Hannelore Beer und Michaela Mellinger zufrieden. Sie sind das Trio im SPD-Ortverein, das die Online-Umfrage „Radfahren in Ebersberg gestartet“ hatte. Die Bandbreite der Rückmeldungen war thematisch wie auch räumlich breit gestreut – vom allgemeinen „mehr Radwege und Hauptrouten wie auf der Wildermuthstraße sind zu schaffen“ über „Auto freie Zone rund um die Grund- und Hauptschule in Ebersberg“ bis hin zu einer besseren Platzierung von Drängel -Gitter und Entfernung des Kopfsteinpflasters. Letzteres schüttelt wohl nicht nur die Radler durch, auch Bürger mit Rollatoren haben hier Probleme. 

Aus allen Richtungen hatten sich Bürger allen Alters – von Schülern, über Eltern mit Radlanhänger bis hin zu Senioren – gemeldet. Auffällig war, dass aus dem Bereich Hohenlindener Straße so gut wie keine Rückmeldung kam. Nicht zuletzt waren Verkehrsregeln Thema der vorläufigen Abschlussrunde zur Online-Umfrage. So gibt es neben dem rechts- und dem hintereinander fahren-Gebot kein Vorfahrtsrecht auf dem Zebrastreifen für die Radfahrer. Sind Wege mit blauen Piktogrammen mit weißem Rad gekennzeichnet, muss der Radfahrer diesen auch nutzen. Zu den neuralgischen Punkten gehören Kreuzungen wie die auf der Münchner Straße im Krankenhausbereich. Ob hier der Guflertweg eine Lösung sein kann, möchte man prüfen lassen. 

Nicht einfach ist es auf der Eberhart- wie auch der Dr. Wintrichstraße, so das Ergebnis er Umfrage. Der gegenseitige Respekt zwischen Auto und Radfahrer sollte die schlimmsten Engpässe zunächst entschärfen, denn bis alle Umbaumaßnahmen geschaffen werden können, bleibt die nur die Erkenntnis „Es braucht einen langen Atem“, wie Hannelore Beer meinte.ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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