Pfaffinger Haushalt 2020

Pfaffing - Die Schulden wachsen

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Den Haushalt für 2020 beriet jetzt die Gemeinschaftsversammlung der VG Pfaffing

Pfaffing – Grundlage des Haushalts sind die Einwohner der beiden Mitgliedsgemeinden: 1757 in Albaching und 4212 in Pfaffing. Innerhalb eines Jahres wuchs Albaching um vier und Pfaffing um 99 Menschen. Der Verwaltungshaushalt erreicht einen Umfang 2,7 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt eine knappe Million Euro, das ergibt eine Steigerung jeweils im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent. Durch Einnahmen sind 950.000 Euro nicht gedeckt, das ergibt verteilt auf die Einwohner die neue Umlage. 

Die Rücklage mindert das um insgesamt 298.000 Euro, was unterm Strich 159 Euro je Einwohner bedeutet. Damit befinden sich Ende des Haushaltsjahrs 427.000 Euro in der Rücklage. Als Überschuss bleiben dem Vermögenshaushalt 152.000 Euro für Investitionen. Der neue Hochbehälter und die Sanierung von Wasserleitungen erfordern 385.000 Euro. Das betrifft den neuen Hochbehälter, den Bau von Wasserleitungen und die Erschließung von Baugebieten, darunter 10.000 Euro für das neue Gewerbegebiet „Forsting Nord-West“. 40.000 Euro betragen die Einnahmen aus Herstellungsbeiträgen und Zuschüssen, der Rest muss aus einem Darlehen kommen. Aus dem laufenden Betrieb der Wasserversorgung stehen 649.000 Euro Einnahmen den Ausgaben von 812.000 Euro gegenüber. 

Die Investitionen im Rathaus umfassen 35.000 Euro für Computer, Schreibtische und Schränke. Die Steigerung der Ausgaben ist auf Mehrkosten bei den Beschäftigten, darunter ein zweiter Auszubildender, Ausgaben für die Kommunalwahl und die elektronische Datenverarbeitung zurückzuführen. So pflegt eine Firma ein Programm nicht mehr, das erfordert eine Schulung für ein neues. Zudem sollen für die Auswertung der Wahl Laptops gemietet werden. Der Aufwand für die Schule klettert auf 556.000 Euro, 15.300 mehr als im Vorjahr. Bedingt ist das durch gestiegene Personalkosten, die Schülerbeförderung und die Ausweitung der Mittagsbetreuung. Letztere kostet 37.000 Euro bei 23.000 Euro Einnahmen. 437.000 Euro fließen davon in die Umlage ein, der Rest ist durch Einnahmen gedeckt. 242 Kinder besuchen die Schule, 74 kommen aus Albaching und ein Schüler aus Emmering. Jeder kostet 1809 Euro im Jahr. Zu den anstehenden Investitionen zählen Computer, Medienwagen, 75 Laptops für die Schüler. Möbel, Tafeln, Vorhänge und der Glasfaseranschluss. Die Schulden betragen derzeit 2,1 Millionen Euro und sollen bis Ende 2020 um 200.000 Euro steigen. kg

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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