40 Jahre „Maria Königin“

40 Jahre „Maria Königin“ in Baldham

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Strahlende Gesichter nach dem Festgottesdienst. In der Bildmitte: Pfarrer Martin Thurner, stellv. Generalvikar Christoph Klingan und Diakon Zoran Mandic (von links).

Pfarrgemeinde feiert Jubiläum mit vielen Ehemaligen

Baldham – 40 Jahre „Maria Königin“, das sind vier Jahrzehnte voller Höhen und Tiefen. Nun wurde das Jubiläum von Baldhams katholischer Kirche mit einem großen Fest gefeiert. Am 30. September 1979 hatte Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., die Kirche geweiht. 

Erster Pfarrer bis 1985 war Martin Thurner, dann folgte ein Übergangsjahr, bevor Pater Fritz Köster von 1986 bis 1988 die Seelsorge übernahm. Ihm folgte Pfarrer Wolfgang Lanzinger bis 1992. In den Folgejahren wurde ein neues Modell ausprobiert mit Irmgard Mark als Leiterin der Pfarrgemeinde und Ruhestandspfarrer Erwin Pfeifer als seelsorgerischem Leiter. 

Als Pfeifer sich aus gesundheitlichen Gründen verabschieden musste, steuerte die Gemeinde auf den Pfarrverband mit Vaterstetten zu, der 2008 vollzogen wurde, Leiter des Pfarrverbandes war Pfarrer Thomas Kratochvil, beim Personal drum herum gab es immer wieder Wechsel und viele Abschiede. Auch aktuell wird „Maria Königin“ von Personalsorgen geplagt, bedingt durch die längerfristige Erkrankung von Pfarrer Hans-Joachim Brennecke. 

Zum Glück konnte im Jubiläumsgottesdienst ein neuer Mitarbeiter vorgestellt werden: Zoran Mandic war am Vortag in München zum Diakon geweiht worden. Der 50-Jährige mit kroatischen Wurzeln hat in Münster studiert und arbeitet seit 18 Jahren in der Erzdiözese München und Freising. Er ist seit wenigen Wochen in Baldham und hat nach eigenem Bekunden bereits viele nette Menschen kennengelernt. Zelebrant des Festgottesdienstes war der Baldhamer Christoph Klingan, zuletzt Pfarrer von Poing, inzwischen stellvertretender Generalvikar. Er hatte zu diesem Anlass eigens sein Primizgewand angezogen, das ihm einst von den Baldhamern geschenkt worden war. 

Mit Bezug auf die Adresse der Pfarrei in der Brunnenstraße sagte er: „Im Pfarrzentrum entspringt die Quelle des christlichen Lebens. Manchmal ist diese Quelle verschüttet, doch wir können sie sprudeln lassen, denn diese Quelle versiegt nie, auch nicht in schwierigen Zeiten.“ Der emeritierte Papst Benedikt sandte Grüße aus dem Vatikan und seinen apostolischen Segen, in den Grußworten vor Ort wurde in Erinnerungen geschwelgt. So hatte der Acker, auf dem die Kirche gebaut wurde, einst den Großeltern von Landrat Robert Niedergesäß gehört: „Meine Oma war sehr stolz, als die Weihe stattfand.“ Niedergesäß, der einst hier Ministrant war, freute sich besonders, den früheren Pfarrer Martin Thurner wieder zu sehen: „Er hat es geschafft, junge Menschen und Familien für die Kirche zu begeistern“, sagte er und erntete dafür zustimmenden Applaus. Beim Pfarrfest waren Thurner und Lanzinger stets von vielen Menschen umringt, die ihnen die Hände schütteln wollten und sich sehr über das Wiedersehen freuten.se

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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