Bayerns erster Pflegestützpunkt in Ebesberg

Ebersberg wird Pflegestützpunkt

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Landrat Robert Niedergesäß (l.) und Bezirkstagspräsident Josef Mederer (r.) unterschrieben den Antrag für Bayerns ersten Pflegestützpunkt gemäß dem aktuellen Rahmenvertrag.

Im Pflegestützpunkt soll es Informationen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen geben

Landkreis – „Es freut mich sehr, dass der Kreistag Ebersberg für den ersten Pflegestützpunkt Bayerns nach dem neuen Rahmenvertrag grünes Licht gegeben hat“, sagt Bezirkstagspräsident Josef Mederer. Auch Landrat Robert Niedergesäß freute sich über die Vorreiterrolle des Landkreises. Der Stützpunkt wird am Marktplatz 11 angesiedelt und soll Pflegebedürftigen wie auch ihren Angehörigen neutrale und markttransparente Informationen vermitteln. Gebündelt sind hier nicht nur die Angebote, sondern auch Möglichkeiten über eventuelle Zuschüsse. Auch Menschen mit Behinderung und ohne Pflegebedürftigkeit könne sich hier informieren. Den Großteil der Kosten teilen sich Pflege- und Krankenkassen sowie der Bezirk Oberbayern. Auch der Landkreis finanziert ein sechstel des Budgets. Der Pflegestützpunkt hat die Funktion eines Lotsen, Wegweisers, Beraters und Begleiters durch die komplexen Systeme. Künftig soll hier auch abrufbar sein, wo eine Pflegeplatz frei ist. Mit dabei war auch Christa Stewens, Bayerns Sozialministerin a.D. „Hätten wir schon viel früher haben können“ so ihr Kommentar. Das habe sie bereist vor 2008 schon vorbereitet, doch der damalige Bayerische Ministerpräsident setzte mit der Minister-Altersobergrenze von 60 Jahren Christa Stewens Ambitionen ein jähes Ende. ar

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