Neuwahlen beim Maschinenring Ebersberg

Leo Pointner folgt Max Ostermaier

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Leonhard Ost (li.), Präsident des Bundesverbandes der Maschinenringe, dankte dem scheidenden 1. Vorsitzende Max Ostermaier (Mitte) und seinem Stellvertreter Sebastian Eisenreich (re.) aus Anzing.

Nach fünfzehnjähriger Amtszeit trat Max Ostermaier aus Ebersberg-Oberlaufing nicht mehr zur Wiederwahl an.

Landkreis - Leo Pointner aus Hohenlinden-Kronacker wurde zum 1. Vorsitzenden Maschinen- und Betriebshilfsring Ebersberg / München-Ost (MR) gewählt. Die Wahl leitete Dr. Georg Kasberger, Behördenleiter und Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg. 

Da es für einen Landwirt nicht wirtschaftlich ist, jede notwendige Maschine für die Feldbearbeitung selbst anzuschaffen, haben sich im Gebiet Ebersberg /München-Ost rund 200 Betriebe auf Vereinsbasis zum Maschinenring zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Feldarbeiten mit geeigneten Maschinen und zum günstigen Termin ausführen zu können. Zu den Haupterntezeiten werden Logistikketten für die Gras-, Mais- und Strohernte koordiniert. 

Derzeitiger Geschäftsführer ist Josef Winkler. Max Ostermaier hat in den vergangenen 15 Jahren, die Geschicke des Vereins gelenkt. Weit über die Region war sein vermittelndes Wesen bekannt. Kontakte zu pflegen und sich für die landwirtschaftlichen Belange mit großem Engagement einzusetzen gehörten zu seinen Stärken. Daher ließ es sich auch Leonhard Ost, Präsident des Bundesverbandes der Maschinenringe, nicht nehmen, Max Ostermaier für seine Verdienste persönlich zu danken. 

Nicht immer waren die Zeiten einfach, denn gerade im Zeitalter der Biogasanlagen musste man sich mit einem steten bergauf und -ab befassen. Derzeit unterstützt der Maschinenring 90 Landwirte in der Region, die bei Pliening eine der größten Biogasanlagen Deutschlands mit Silage-Gut beliefern. Zweimal stand das Ende dieser Biogas-Anlage vor der Tür. Ostermaiers gute Kontakte zur Wirtschaft und in die Politik waren hier hilfreich für die betroffenen Landwirte. 

Was tun, wenn Bauer oder Bäuerin am Hof nicht arbeiten können? Auch hier hat der Maschinen- und Betriebshilfsring Ebersberg / München-Ost eine praktikable Lösung gefunden. Die sogenannte wirtschaftliche Betriebshilfe wird als Nachbarschaftshilfe zwischen landwirtschaftlichen Betrieben geleistet. Allein landwirtschaftliche Tätigkeiten wie die Arbeiten im Stall, die Bedienung von Maschinen für Feldarbeiten und Hilfstätigkeiten bei Baumaßnahmen von landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden ist damit abgedeckt. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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