Aus dem Polizeibericht

Polizeiinspektion Ebersberg warnt vor falschen Polizeibeamten

Mann telefoniert und gibt Kreditkartendaten an
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Anrufer gaben sich als Beamte der Polizei- oder Kriminalpolizeiinspektion aus und versuchten, an Informationen zu Barvermögen oder Wertgegenstände zu kommen

Die Täter haben versucht, Rentner aus Egmating und Ebersberg über den Tisch zu ziehen: sie erkundigten sich nach Privatvermögen und Wertgegenständen

Ebersberg/Egmating - Bei der Polizeiinspektion Ebersberg sind am Dienstag, 11. Mai, wieder zwei telefonische Betrugsversuche angezeigt, die sich gegen Mittag ereignet haben. In einem Fall wurde eine 84-jährige Ebersbergerin von einer männlichen Person angerufen, die sich als ihr Enkel ausgab. Angeblich hätte er einen Unfall gehabt und würde schnellstmöglich 30.000 Euro benötigen. Später hätte er sich mit 15.000 Euro zufrieden gegeben und erkundigte sich nach den finanziellen Möglichkeiten des vermeintlichen Opfers. Die skeptische Dame konnte durch Nachfragen innerhalb ihrer Familie aber schnell eruieren, dass keiner ihrer Enkel in derart finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Einem 74-jährigen Rentner aus Egmating wurde die klassische Variante aufgetischt. Ein angeblicher Kriminalbeamter aus München erzählte die Geschichte von der Einbrecherbande in der Nachbarschaft. Angeblich wäre diese Bande festgenommen worden und hätte einen Zettel mit der Adresse des Geschädigten dabei . Der Betrüger erkundigte sich nach Wertgegenständen und danach ob das Opfer einen Safe oder ein Schließfach besitzt. Als dies alles verneint wurde, legte der Täter auf.

Diese Fälle zeigen, dass nach wie vor versucht wird –vorwiegend ältere Personen- durch betrügerische Anrufe über den Tisch zu ziehen. Bleiben sie vorsichtig, wenn sie am Telefon nach Geld und Wertsachen gefragt werden und übergeben sie nichts wertvolles an fremde Personen. Wenn sie sich unsicher sind, wenden sie sich an Vertrauenspersonen oder die Polizei. - PM PI Ebersberg

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