Pro Ebersberg stellt Antrag

Neuer Anlauf für Ebersberger Umgehungsstraße

Stadtratsmitglieder von Pro Ebersberg an der ST 2080 in Ebersberg
+
Ein günstiger Zeitpunkt die Staatsstraße 2080 aus zu lagern, findet die Stadtratsfraktion Pro Ebersberg.

Die Fraktion Pro Ebersberg fordert, dass das Thema Umgehungsstraße für Ebersberg wieder auf die Agenda sollte

Ebersberg – Die Staatsstraße 2080 soll raus aus der Stadtmitte von Ebersberg. Dies fordert PRO EBERSBERG. Laut Pressemitteilung werde die Stadtverwaltung aufgefordert, „die nächsten Schritte zu unternehmen, damit die Verlegung der Staatsstraße 2080 möglichst bald durch die Staatsbauverwaltung realisiert werden kann.“ Da die Akzeptanz der Bürger im Verfahren eine wichtige Rolle spiele, soll deren Einbindung geklärt werden, heißt es im Antrag.

Bei der Bürgerversammlung solle über weitere Schritte im Planungsprozess informiert und Lösungsansätze präsentiert werden. Des Weiteren wird im Antrag gefordert, dass der Arbeitskreis Verkehr seine Arbeit wieder zügig aufnehmen solle, wenn nötig als Videokonferenz. Nun ist das Thema nicht neu, warum setzt es Pro Ebersberg jetzt wieder auf die Agenda? Der Bayerische Ministerrat hat im April die Weiterentwicklung des Ausbauplans für die Staatsstraßen beschlossen. Laut Pro Ebersberg sei dies eine neue Chance für die Verlegung der Staatsstraße. Denn: Der Ministerrat habe beschlossen, den aktuellen Ausbauplan für Staatsstraßen mit einem modernen Konzept und neuen Rahmenbedingungen weiterzuführen.

Dadurch habe, laut Pressemitteilung, Ebersberg eine neue Gelegenheit, die durch die Staatsstraße 2080 verursachten Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen und die Innenstadtentwicklung anzugehen „Ebersberg kann davon profitieren, dass der Ausbauplan für Staatsstraßen nur noch Projekte umfassen wird, die dem Netzausbau dienen, also auch Ortsumgehungen und Straßenverlegungen“, so die Argumentation von Pro Ebersberg. Neben einem Nachweis eines wirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Verhältnisses sei auch die Akzeptanz der Anwohner bedeutsam. Darum werde im Antragstext auch die Einbindung der Bürger eingefordert. red

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Die nächsten beiden Madln stellen sich näher vor
Die nächsten beiden Madln stellen sich näher vor

Kommentare