Naturschutzbund und Stiftungen küren Tiere und Pflanzen 2019

Aufklärungskampagne im Landkreis zum Erhalt von Fauna und Flora

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Als ziemlich klein, aber als ein gern gesehner Sänger werden die Lerchen in der Natur beobachtet. Nur die männlichen Vögel ziert der Federschmuck am Kopf.

Reh, Feldlerche, Flatter-Ulme und Co stehen im Jahresfokus 2019.

Ebersberg – Scheu, eher selten und resistent sind die Eigenschaften der drei Vertreter aus Fauna und Flora. Doch erst beim näheren Beobachten lernt man sie wirklich kennen. Knapp ein halbes Jahrhundert ist es Sitte, dass der Naturschutzbund (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern den Vogel des Jahres küren. 

Die einstige „Loki-Schmidt-Stiftung“ und ihre Nachfolge stellte ab 1980 eine der gefährdeten Wildblumen ins Rampenlicht – heuer die Besenheide. Seit 1989 bestimmt das Kuratorium „Baum des Jahres“ ein Fachbeirat der Dr. Silvius Wodarz Stiftung Verein. Seit 1992 rückt die Deutsche Wildtier Stiftung ein Wildtier in den Fokus. 

Allen ist gemeinsam ist, dass dabei eine öffentliche Aufklärungskampagne zum sorgsamen Umgang mit Fauna und Flora initiiert wird. Rehe – Rehbock, Ricke und Kitz – wird ein Sommer- und Winterverhalten zugeordnet. Da sie dem Autofahrer im Alltag nicht selten begegnen, ist es gut zu wissen, dass man mit ihnen im Winter rudelweise und im Sommer eher vereinzelt rechnen muss. Wie selten die Feldlerche ist, wird man erst im Mai erfahren. Denn derzeit findet vom 4. bis 6. Januar die NABU-Wintervogelzählung statt, die sich auf die anwesenden Vögel im Garten konzentriert. Erst im Frühjahr macht der Singvogel im Feld wieder auf sich aufmerksam.

Ob auch seiner Population die ausgedehnten Blühstreifen dienen, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen. Die Flatter-Ulme ist in Flussauen zu finden, braucht Feuchtgebiete. Der Tanz ihrer buschigen Blüten im Wind hat der Flatter-Ulme ihren Beinamen eingebracht. Erfreulicherweise zeigte sie – anders als ihre Artgenossen – eine unerwartete Resistenz gegen über der Ulmenkrankheit und könnte so ein zur rauschender Aspirant für renaturierte Flächen an den Gewässern werden. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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