Kommunalwahl 2019

Das Rennen um die Rathaussessel hat begonnen

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Wer zieht ins Ebersberger Rathaus ein: Die Kommunalwahlen finden nächstes Jahr statt.

Die CSU rüstet sich bereits für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. In Kirchseeon, Vaterstetten und Ebersberg stehen schon erste Kandidaten fest. Den anderen Parteien geht dies teilweise zu schnell

Landkreis – Schon beim Dreikö- nigstag-Treffen der CSU-Grafing ließ der CSU Kreisvorsitzende Thomas Huber, dass Landrat Robert Niedergesäß der Landratskandidat des CSU-Kreisvorstandes sei. Inzwischen haben drei CSU-Ortsverbände die möglichen Bürgermeisterkandidaten für die voraussichtlich am 15. März 2020 stattfindende Kommunalwahl angekündigt – bei Redaktionsschluss hatte die bayerische Staatsregierung den Wahltermin noch nicht beschlossen. Kirchseeons CSU will Jan Paeplow (42) als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Amtschefs Udo Ockel ins Rennen schicken (wir berichteten). 

Aus Ebersberg meldete Alexander Gressierer (23) seine Kandidatur an. „Das Amt des Bürgermeisters trägt große Verantwortung für das Wohlergehen Ebersbergs. Gleichzeitig ergeben sich bereits aus der Kandidatur erhebliche Auswirkungen auf die private und berufliche Lebensplanung. Schließlich handelt es sich auch um die Bewerbung für ein Amt, das rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr verpflichtet“, so Gressierer. Noch in der Findungsphase seien seine Stadtratsfraktionskollegen Martin Schedo und Marina Matjanowski. Der CSU-Ortsvorstand, so Gressierer, habe beschlossen, zwischen April und Juni die Nominierungsversammlung abzuhalten. 

Vaterstetten schickt mit Gemeinderat Leonhard Spitzauer (33) einen CSU Mann und den parteilosen Gemeinderatserfahrenen Robert Winkler ins interne Kandidatenrennen und plant bei einer Ortshauptversammlung am 18. Juli, sich auf einen Kandidaten zu einigen. Benedikt Weber, so die CSU-Vaterstetten, strebe das Amt des zweiten Bürgermeisters an; doch diese Wahl entscheiden allein die dann gewählte Vaterstettener Ratsmitglieder. 

Bei verschiedenen Neujahrsempfängen war zu hören, dass bereits Gespräche in den unterschiedlichen Parteien stattgefunden hätten, doch konkret halten sich noch viele zurück, nennen keine Namen. So sind die Freien Wähler in Grafing noch in der Findungsphaseund seitens der SPD ließ Christian Kerschner-Gerling wissen, dass man dazu in Klausur gehen werde. 

Auch Ebersbergs Stadträtin Elisabeth Platzer verweist auf die Tradition, dass man so früh noch nie Kandidaten bekannt gegeben habe. Seitens der Freien Wähler will man mit einem schlüssigen Konzept und mit einem Kandidaten sich melden, so Toni Ried in Ebersberg. Thomas Huber freute sich, dass in seinem Kreisverband junge Leute sich für Politik interessiert und bereit sind, sich für den Aufgaben am Ort zu stellen. a

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