Jahreshauptversammlung der Nachbarschaftshilfe in Oberpframmern

Sie rufen, wir helfen!

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Ein zuverlässiger Partner: Die Nachbarschaftshilfe Oberpframmern

Oberpframmern – Seit 1990 engagieren sich in der Gemeinde Oberpframmern Freiwillige bei der Unterstützung von hilfebedürftigen Menschen. Sie kümmern sich um die Betreuung von älteren und kranken Menschen in Notfällen. Fahrdienste (z.B. zum Arzt), Einkaufshilfen, Kinderbetreuung, Haushaltshilfen, Hilfe bei Behörden-Angelegenheiten, Essen auf Rädern, kostenlose Ausleihe von Pflege-Hilfsmitteln (Krankenbett, Gehhilfen, Rollstühle, Rollatoren etc.), sowie die Vermittlung von Hilfsangeboten anderer Institutionen zählen zu den Aufgaben des Vereins Nachbarschaftshilfe Oberpframmern e.V. 53 Oberpframmerer sind derzeit Mitglied. 22 von ihnen begrüßte vergangenen Freitag der zweite Vorstand Renate Heussler auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Knapp 300 Arbeitsstunden - davon 125 für die Altenbetreuung - sind vergangenes Jahr ehrenamtlich geleistet worden, berichtete Annette Bayer, erster Vorstand der Nachbarschaftshilfe. Über 2000 Kilometer haben die Helfer zurückgelegt, bei ihren Fahrten etwa zu Ärzten, für Besorgungen oder zu Krankenbesuchen. Auch das kostenlose Angebot, Pflegehilfsmittel zu leihen – der Verein verfügt über fünf Krankenbetten, fünf Rollstühle, mehrere Rollatoren, einen Duschstuhl sowie mehrere Toilettenstühle – wurde 2016 gern angenommen. „Diese so hilfreiche Unterstützung, besonders bei kurzfristigen Not- und Krankheitsfälle, ist in dieser Form so ziemlich einmalig im Landkreis,“ wurde betont. Auch die Finanzlage des Vereins stimmt, berichtete Kassenwart Klaus Pastusiak. Oberpframmerns Bürgermeister Andreas Lutz bedanke sich bei den Mitgliedern der Nachbarschaftshilfe für diese Arbeit, „die im sozialen Leben der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert trägt.“ Unbürokratisch, schnell, effektiv und ehrenamtlich werde hier den Pframmerner Mitbürgern geholfen. „Ein Engagement, das gerade in der heutigen Zeit unbezahlbar und keineswegs selbstverständlich, aber für eine harmonische und funktionierende Dorfgemeinschaft unverzichtbar ist,“ so der Bürgermeister.   Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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