Kommenden Dienstag ist Schulstart

Kinder sind keine Virenschleudern

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„Die Interessen unserer Kinder müssen mehr im Fokus stehen als bisher“, fordert die SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher

Die SPD Landtagsabgeordnete Doris Rauscher fordert einen reibungslosen Ablauf bei der Kinderbetreuung. Kita- und Schulschließungen sollten nur in äußerster Ausnahmesituation erfolgen

Landkreis – Kinder sind keine Virenschleudern – das zeigen Erkenntnissen von wissenschaftlichen Studien, aber auch Antworten der Staatsregierung auf eine aktuelle Anfrage der Ebersberger SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher: In Bayern wurden demnach zwischen Mitte März und Juli 2020 nur 68 Kitas aufgrund einer COVID19-Infektion geschlossen. 

Insgesamt haben 330.000 Kinder (56 Prozent) eine Notbetreuung (bis Ende Juni) besucht. Dort wurden lediglich 21 Kinder mit Bezug auf die Notbetreuung positiv getestet. Doris Rauscher sagt hierzu: „Angesichts dieser Zahlen wären reflexhafte Schließungen von Kitas und Schulen im neuen Schuljahr und damit erneute Einschränkungen für Kinder nicht nachvollziehbar.“ Stattdessen muss sichergestellt werden, dass die angekündigten flächendeckenden Testzentren auch wirklich überall zur Verfügung stehen: „Die Interessen unserer Kinder müssen mehr im Fokus stehen als bisher. Es kann nicht sein, dass sie nicht zur Schule gehen dürfen, alle anderen Lebensbereiche aber weiterlaufen. Wichtig ist deshalb, die Infektionsketten bei Erwachsenen konsequent nachzuvollziehen und alles daran zu setzen, dass die Situation nicht wieder außer Kontrolle gerät. Ich bin froh, dass wir hierfür im Landkreis Ebersberg unser etabliertes Testzentrum haben, das auch weiterhin verlässlich seinen Dienst tut!“ Angesichts des anstehenden Starts ins neue Kita- und Schuljahr erneuert die Vorsitzende des Sozialausschusses im Bayerischen Landtag Doris Rauscher ihre Forderung nach einem möglichst reibungslosen Ablauf für Kita- und Grundschulkinder:

„Kinder haben ein Recht auf eine gute kindliche Entwicklung und Bildung von Beginn an, auch in der Krise! Aktuelle Studienergebnisse und auch Zahlen des Sozialministeriums sind ein deutliches Indiz dafür, dass gerade die jüngeren Kinder nicht die befürchteten Virenschleudern sind. Gleichzeitig leiden sie am meisten unter Beschränkungen wie Kontaktverboten zu Freunden oder fehlender Förderung in Kita und Schule. Deshalb dürfen diese Einrichtungen nur noch in äußersten Ausnahmesituationen geschlossen werden!“ red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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