Mann sticht drei Frauen nieder

Hintergründe zur Tragödie in Ebersberg

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Gestern hat ein Mann im Schwesternwohnheim in der Von-Scala-Straße in Ebersberg drei Frauen mit einem Messer teilweise schwer verletzt und anschließend Suizid begangen

Ebersberg – Inzwischen konnte ermittelt werden, dass es sich bei der Bluttat in Ebersberg um eine Familientragödie handelt. Wie die Polizei bekannt gab, ist die 52-jährige schwer verletzte Frau tatsächlich die Mutter des Täters, die als Laborangestellte in der Kreisklinik Ebersberg arbeitet und als solche in dem zur Klinik gehörenden Wohnheim lebt. Momentan wird sie schwer verletzt auf einer Intensivstation behandelt. 

Bei den beiden anderen vom Täter mit dem Messer verletzten Frauen handelt es sich um dessen Schwestern. Auch zum Täter gibt es neue Informationen. Der 30-Jährige stammt aus Bosnien und war bereits in der Vergangenheit auffällig. „Wegen Suizidgefährdung wurde er von der Polizei schon einmal in eine geschlossene Einrichtung gebracht,“ berichtet der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. „Das heißt, er war psychisch auffällig.“ 

Der Mann lebte in München, hatte aber zuletzt keinen festen Wohnsitz und habe laut Polizeiangaben hin und wieder auch bei seiner Mutter in Ebersberg gewohnt. Warum die beiden Schwestern anwesend waren, weiß die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Die Mutter ist nach wie vor vernehmungsunfähig. Zum Tathergang und –hintergrund gäbe es deshalb noch keine neuen Erkenntnisse. Nach wie vor ist das Motiv des Messerstechers nicht bekannt. Kees

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