Ein Vierteljahrhundert von einander lernen

25 Jahre Vaterstetten und Alem Katema

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Bürgermeister Georg Reitsberger, Hiwot Tufa Doyicha (Vice-Konsulin des Generalkonsulates von Äthiopien in Frankfurt a.M) und Landrat Robert Niedergesäß

Seit 25 Jahren engagiert sich Vaterstetten in seiner äthiopischen Partnerstadt Alem Katema – vergangenes Wochenende wurde Jubiläum gefeiert

Vaterstetten – Natürlich sah man nicht nur Vaterstettener vergangenen Samstag im Rathaus, sondern auch Menschen aus dem äthiopischen Ort Alem Katema – der Partnerstadt von Vaterstetten. Gemeinsam wurde das 25-jährige Partnerschaftsbestehen der beiden Städte gefeiert. Die Stimmung war bestens. Der Rathaussaal gut besucht. 

Vertreter der äthiopischen Botschaft aus Berlin und des Generalkonsulates in Frankfurt am Main waren gekommen. Auch Landrat Robert Niedergesäß und die SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher waren unter den Gästen, wie Girma Fiseha, Partnerschaftskoordinator der ersten Stunde in Äthiopien und selbstverständlich Vaterstettens Bürgermeister Georg Reitsberger. Dass der Austausch gut funktioniert, zeigten so einige Szenen. Abebaw Birhanu Eskete und Maxim Besserer beispielsweise fielen sich sehr herzlich in die Arme. Beide sind Ofenbauer, der eine im Landkreis, der andere in Äthiopien. Die beiden kennen sich seit Jahren. 

Es war kein geringerer als der Schauspieler Karlheinz Böhm, Gründer der Organisation „Menschen für Menschen“, der vor 25 Jahren gemeinsam mit dem damaligen Vaterstettener Bürgermeister Peter Dingler nach Äthiopien reiste und dort die Idee zu einer Partnerschaft mit Alem Katema in die Wege leitete. „Als Partnerstadt geht es uns um mehr als um Entwicklungszusammenarbeit: Mit kulturellem Austausch und Reisen in beide Richtungen versuchen wir Freundschaft mit unserem Nachbarkontinent zu leben, Verständnis füreinander zu schaffen und vor allem voneinander zu lernen,“ so das Credo in Vaterstetten. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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