Moosachs neuer Bürgermeister Michael Eisenschmid

Michael Eisenschmid: "Ich will das Beste für die Gemeinde"

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Moosachs Bürgermeister Michael Eisenschmid.

Seit 1. Mail heißt Moosachs Bürgermeister Michael Eisenschmid

Moosach – Seit 1. Mai ist er im Amt und strahlt. Michael Eisenschmid (CSU) ist der neue Bürgermeister von Moosach. Von Anfang an, so erzählt der 39-jährige, hatte er viel zu tun, auch oder gerade in Corona-Zeiten. Mit der örtlichen Schule und der Mittagsbetreuung beispielsweise muss er wegen der Krise in engem Kontakt stehen. Seit dem 8. Mai dürfen die Schüler der vierten Klasse wieder in den Unterricht, ab 18. Mai folgen die der ersten Klasse. Da gilt es viel zu organisieren, Abstandsregeln umzusetzen, usw. Niemand soll gefährdet werden. 

Durch die Zeilen lässt er durchblicken, dass es durchaus so sei, wie es manch Schulleiter erzählt: man setze die Bestimmungen um, regele alles, erarbeite Konzepte und Freitagnachmittag kommt dann ein Beschluss aus dem Ministerium, der alles umschmeißt. Dann gilt es neu zu denken und alle zu informieren. Aber, so betont er, „hier bei uns läuft alles gut, es funktioniert.“ 

Aktuell gehen in Moosach 30 Schüler zur Schule. Überhaupt werden in Moosach die Corona-Regeln „hervorragend angenommen.“ Alle machten mit. „Die Leute verhalten sich beim Einkaufen vorbildlich.“ Momentan gibt es zwei Corona-Patienten in Moosach. Der selbstständige Versicherungsfachmann unterstreicht die Moosacher Nachbarschaftshilfe, die gemeinsam mit dem örtlichen Dorfladen Einkäufe für ältere und kranke Menschen übernommen hat, erzählt davon, dass alle Gaststätten Essen to go anbieten und ab kommender Woche ihre Biergärten wieder öffnen dürfen. „Die Versorgung in Moosach ist gewährleistet.“ 

Er setzt nach: „und der Zusammenhalt hervorragend.“ Neben Corona-bedingten Aufgaben geht natürlich auch das „normale“ Amtsgeschäft weiter. „Derzeit läuft der Ausbau des Glasfaser-Netzes, das bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.“ Von vielen abgesagten Terminen berichtet Eisenschmid nicht. „Ein paar Sachen mussten wir verschieben, aber das meiste geht mit den Abstandregelungen ganz gut. Anderes lässt sich per Telefon oder per Internet klären. Etwas verschieben musste wir wegen der Krise die Erneuerung der Friedhofsmauer, aber das geht inzwischen auch seinen Weg.“ Natürlich sei es schwierig, dass derzeit das gesellschaftliche Leben eingeschränkt ist. Eisenschmid sieht das pragmatisch: „Das ist eben derzeit so.“ Die nächsten großen Projekte auf seiner Agenda sind der Ausbau des Hochwasserschutzes in Niederseeon und die Planung des neuen Kindergartens. Daneben gilt es das Tagesgeschäft zu erledigen. 

Auch wenn Eisenschmids Amt nur ehrenamtlich ist, so sitzt er doch täglich einen halben Tag in der Gemeindekanzlei. „Aber das war mir vorher klar und darauf lasse ich mich gerne ein.“ Die Arbeit mache ihm großen Spaß: „Es gibt viel zu tun und ich will das Beste für die Gemeinde.“ Kees

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