+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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Der Gönner und sein Lehrmeister

Werke von Friedrich Senser und Rudolf Hoffmann im Museum der Stadt Grafing

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Grafings Museumsleiter Bernhard Schäfer präsentiert in der Ausstellung „Von der Landschaft zum Portrait“ nicht nur Maler der Region, sondern auch das Lebenswerk des Museums-Gönners Friedrich Senser.

Vom 19. Mai bis 8. September können die Arbeiten von Friedrich Senser und Rudolf Hoffmann im Museum der Stadt Grafing bestaunt werden

Grafing – Die gleiche Vielfalt der Techniken und die nahezu gleich breit gefächerte Motivwahl verbindet den Kunstlehrer Rudolf Hoffmann und seinen ehemaligen Schüler sowie später in der Forschung tätigen Lebensmittelchemiker Friedrich Senser. Ihre 1947 beginnende und nahezu lebenslange Freundschaft brachte dem Stadt Museum einen reichen Nachlass der beiden Maler sowie eine großzügige Förderung durch Friedrich Senser. 

Landschaftsbilder überwiegend aus der Region, Portraits von Familienmitgliedern und Stilleben, dargestellt mit verschiedenen Techniken, waren die Themen der beiden befreundeten Maler Rudolf Hoffmann (1891 bis 1978) und Friedrich Senser (1935 bis 2017). Senser lernte Hoffmann als seinen Kunstlehrer kennen und fand schnell zur Malerei. 

Hoffmann entdeckte früh Sensers Talent zum Malen und förderte ihn weit über den Schulalltag hinaus. Erste Werke Senser lehnen sich nicht nur in der Motivwahl, sondern auch in der Maltechnik an die Hoffmann‘schen Ausführungen an. Später entwickelte Senser seinen eigenen Malstil und wandte sich neue Techniken zu. Allein um diese für den Besucher nachvollziehbare Entwicklung verfolgen zu können, lohnt sich ein Besuch der Ausstellung zwischen dem 19. Mai und 8. September. 

Ein weiterer Grund die Ausstellung zu besuchen, ist Hoffmanns außergewöhnliche Kollektion an so genannten Jahreskarten, die Hoffmann zwischen 1905 und 1955 fertigte. Hierbei ging Hoffmann auf die jeweils politischen Geschehnisse ein. „1914 bis 1955“ titelte er eine Jahreskarte, die wohl auf der Hoffnung auf eine zu Ende gehende Kriegs- und Hungerszeit basiert.

 Dass 2017 die Werke der beiden Maler ins Eigentum des Museums der Stadt Grafing übergehen konnten, ist auch dem glücklichen Zufall geschuldet, dass die Kunsthistorikerin Natascha Niemeyer-Wasserer im Museum der Stadt Grafing über das Stiftungswesen einen Vortrag hielt, zu dem Friedrich Senser als Zuhörer gekommen war. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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