Spende durch Christbaum-Lieferservice

Christbaum-Heimservice für Tierheim

+
1. Vorsitzende Til Rieger (l.) und Kassier Klaus Estner (r.) mit Elke und Josef Spitzl (2.v.l.).

Die Christbäume vom Brennholzsepp stehen noch im saftigen Grün auf seiner Plantage in Wiesham. Wer sie sich heuer liefern lassen möchte, kann damit auch noch das Tierheim in Ostermünchen unterstützen.

Wiesham – Dieses Jahr lohnt es sich ganz besonders, auf heimische Christbäume zu setzen. Das Klima heuer war nicht leicht für Land- und Forstwirte, die anhaltende Dürre machte große Schwierigkeiten. Aber dennoch sei man hier in der Gegend noch einigermaßen glimpflich davon gekommen, da es immerhin alle paar Wochen geregnet hat, sagt Josef Spitzl aus Wiesham, der auch heuer wieder Christbäume aus eigenem Anbau anbietet. 

Andere Regionen hatten es hier deutlich schwieriger. Bäume, die dort gefällt wurden, hatten teilweise überhaupt keinen Harzfluß. Und dies wirkt sich auf die Haltbarkeit aus. Die Christbäume vom Brennholzsepp sind, weil sie eben direkt von seiner Plantage bei Wiesham stammen, länger haltbar, regional und - wenn man möchte - auch noch mit einem Benefizcharakter versehen, denn man kann sie sich zugunsten des Tierheims Ostermünchen direkt nach Hause liefern lassen. 

„Die Mondphase ist heuer für den Schnitt der Bäume optimal“, sagt Spitzl. Am 23. November ist Vollmond, ein bis zwei Tage vorher werden die Bäume geschnitten. Denn: Wenn der Mond zunimmt, ziehen die Bäume Wasser auf, bei abnehmenden Mond lassen sie Wasser wieder los - vergleichbar mit Flut und Ebbe. Wenn die Bäume kurz vor Vollmond geschnitten werden, stehen sie sozusagen im Saft und sind länger haltbar. Los geht der Verkauf kurz vor dem ersten Advent in Wiesham 8. Die Atmosphäre dort stimmt wunderbar auf die vorweihnachtliche Zeit ein, es gibt Glühwein auf Kosten des Hauses und natürlich eine riesige Auswahl an Christbäumen in allen Größen. Und diese kann man sich auch direkt nach Hause liefern lassen. 

Dies übernimmt das Tierheim Ostermünchen, die Kosten für den Lieferservice werden vom Brennholzsepp zu 100 Prozent an die Einrichtung gespendet. „Schon im letzten Jahr konnten wir, dank des Lieferservices, tolle Kontakte knüpfen, es ist für uns eine gute Gelegenheit, um auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen“, sagt Til Rieger, der 1. Vorsitzende des Tierheims. „Hier wächst etwas schönes zusammen.“ 

Das Geld, das durch den Lieferservice, aber auch durch aufgestellte Spendenboxen, zusammen kommt, kann das Tierheim gut gebrauchen. Denn die Versorgung der Tiere kostet neben viel Zeit eben auch Geld. In der Einrichtung landen nicht nur Fundtiere, sondern auch Tiere wie die beiden Schäferhunde Champ und Cora-Lie, die nicht mehr gebraucht werden. Beide waren Wachhunde und nach dem Verkauf des Unternehmens hatte der neue Besitzer keine Verwendung mehr für sie. Für die Beiden bedeutete dies Tierheim. Aber es soll nicht die Endstation sein, die Verantwortlichen sind immer bemüht, den Tieren letztendlich doch noch ein schönes Zuhause vermitteln zu können. „Vielleicht gibt es für die Beiden zu Weihnachten ein neues Zuhause“, sagt Elke Spitzl, die von den Geschwistern begeistert ist. 

Circa 100 Tiere sind permanent im Tierheim untergebracht, sie brauchen medizinische Versorgung und Menschen, die sich um sie kümmern. Deswegen ist man im Tierheim auch immer froh um Unterstützung Alle Informationen zum Tierheim und wie man helfen kann, findet man unter www.tierheim-ostermuenchen.de. sc

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

Auch interessant:

Meistgelesen

Glonn will Märkte für Bürger und Aussteller wieder interessanter machen
Glonn will Märkte für Bürger und Aussteller wieder interessanter machen
Ein Gespräch über Tod und Sterben im Einrichtungsverbund Steinhöring
Ein Gespräch über Tod und Sterben im Einrichtungsverbund Steinhöring
Karten für Sjaella zu gewinnen
Karten für Sjaella zu gewinnen
Movimento sucht Nachwuchs
Movimento sucht Nachwuchs

Kommentare