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Sinnvolle Projekte zur Energieeinsparung ausgezeichnet

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Die Preisträger 2012. © hr

Zum vierten Mal wurde im Landratsamt Ebersberg von Landrat Gottlieb Fauth und Wirtschaftsförderer Augustinus Meusel der Energiepreis 2012 verliehen.

Der Preis hat das Ziel, die öffentliche Debatte über die Notwendigkeit der Energieeinsparung und der Nutzung regenerativer Energiequellen zu fördern. Zu den mit 1500 Euro, 1000 Euro und 500 Euro dotierten Hauptpreisen wurde diesmal auch ein Ehrenpreis ausgelobt. Der erste Preis ging an das „Bioenergiedorf Schlacht”: Im Bioenergiedorf Schlacht wird mit einem überzeugenden energetischen Gesamtkonzept die Umsetzung der Energiewende auf örtlicher Ebene demonstriert. Gewerbebetriebe wie Privatpersonen arbeiten hierbei beispielgebend zusammen. Strom und Wärme werden nahezu ausschließlich aus regenerativen Energieträgern hergestellt. Der Wärmebedarf wird zu annähernd 100 Prozent, der Strombedarf sogar zu 142 Prozent regenerativ hergestellt. Der zweite Preis wurde an Sonja Ziegltrum-Teubner von der Bayerischen Blumenzentrale GmbH verliehen. Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen wird an vielen Stellen im Betrieb Energie eingespart bzw. regenerativ erzeugt. Die Pelletsanlage dient zur Beheizung der Gewächshäuser und auf vorhandenen Dachflächen wurden PV-Anlagen installiert. Besonders bemerkenswert ist die hohe Mitarbeitermotivation. Der dritte Preis ging an die Stadt Grafing für den Neubau einer Kindertagesstätte in Passivbauweise. Mit dem Neubau der Kindertagesstätte in Passivbauweise beweist die Stadt Grafing, dass auch Kommunen die Energiewende ernst nehmen und Projekte mit vorbildlichem Energiestandart umsetzen. Die Passivbauweise wurde in einem architektonischen Gesamtkonzept trotz ungünstiger baulicher Rahmenbedingungen konsequent umgesetzt. Der Ehrenpreis ging wieder nach Glonn an den Aktionskreis Energiewende Glonn 2020 (AEG 2020) für das Projekt „4 für Glonn”: Das große ehrenamtliche Engagement des Aktionskreises Energiewende Glonn hat viele Glonner Bürger dazu bewegt, ihren Anteil zur Energiewende beizutragen. Als Auszeichnung für ihr Handeln erhalten sie eine Plakette auf der eine Sonne abgebildet ist, in deren Strahlen die 4 regenerativen Energieträger Sonne, Wasser, Biogas und Holz verzeichnet sind. „Das Hauptkriterium der Jury war die Art und Ideenfreude bei der Umsetzung, nicht die Menge der Kohlenstoffdioxid Einsparung beziehungsweise der fossilen Energie”, erklärte Meusel die Kriterien. Es habe sich eine breite Palette an Projekten beworben, davon viele gute Beispiele für energetische Sanierungen. Dies zeige, da waren sich alle Wettbewerbsbeteiligten einig, dass der Landkreis auf einem guten Weg sei, die Energiewende 2030 zu schaffen.

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