+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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Infoabend über Sonnenäcker

Von sonnigen Äckern und wilden Bienen

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Sabine Kirchner (l., Grafing summt) und Sabine Grimm (Sonnenäcker/Unser Land)

Sabine Grimm vom Netzwerk „Unser Land“ und Sabine Kirchner, die Frau, die „Grafing summt“ initiierte, luden zu einem Infoabend über Sonnenäcker und bienenfreundliche Pflanzen in die Casa Creativa in Grafing ein.

Grafing – Großer Beliebtheit erfreuen sich die „Sonnenäcker“ von Unser Land Ebersberg. Landwirte stellen hier in diesem Projekt fruchtbare Ackerflächen zur Verfügung, auf denen dann Bürger ihr eigenes Gemüse anbauen können. 50 Quadratmeter Land können für 45 Euro gepachtet werden. Die Pflanzzeit beginnt Mitte April und endet im Oktober. Bequem ist es, dass die Reste der einjährigen Bepflanzung von Gemüse oder Blumen am Ende der Saison liegen gelassen werden können – der Bauer pflügt sie mit ein. 

Einzige Voraussetzung, um bei diesem Pflanzprojekt mitzumachen, ist keinen chemischen Pflanzenschutz oder Mineraldünger zu verwenden. Ackerflächen dieser Art stehen in Zorneding, Ebersberg, Anzing und Glonn für Gartler zur Verfügung. Wie die Koordinatorin für das Ebersberger Land Sabine Grimm erläuterte, gibt es überall noch ein „Platzerl“, aber in Zorneding wird es schon etwas knapp. Anmelden kann man sich hierzu im Internet oder direkt bei Sabine Grimm unter Tel. (0 80 92) 24 74 77.

Weiter ging es an diesem Abend mit den Geschöpfen, die gebraucht werden, um solch ein Vorhaben wie Gärtnern erfolgreich zu gestalten. Bienen sind unsere wichtigsten Nutztiere. Sabine Kirchner erzählte unter anderem, wie sie zur Biene kam. Ihre Kinder wünschten sich keine Haustiere, aber Bienen. So kam es, dass sie sich näher damit beschäftigte. Daraus wurde über die letzten vier Jahre die Initiative „Grafing summt“. Eine Arbeit, die sie an Schulen führt, aber auch für Erwachsene bietet sie dahingehend Vorträge an, in denen sie zeigt, wie wichtig diese Tiere sind und wie sie am besten im eigenen Garten angesiedelt werden können. Freilich kann nicht jeder selber imkern, aber es gibt ja auch noch die Wildbiene, die versorgt werden will und für die in jedem Garten ein Eckchen vorhanden ist. Sie ist im Grunde genommen fleißiger und wichtiger als die Biene, die wir als Honigproduzentin kennen. Fliegt diese als Sammelbiene drei bis viertausend Blüten pro Tag an, so sind es bei der Wildbiene doppelt so viele. Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Nutzpflanzen von Bienen bestäubt werden müssen, dann ist es sinnvoll, nicht nur unsere Honigbienen zu fördern und zu schützen, sondern auch die Wildbienen. 

Und den 560 Arten in Deutschland geht es nicht besonders gut. Es ist gar nicht schwer diese in unseren Gärten zu unterstützen. „Pflanzen sie am besten heimische, nektarreiche Kräuter, Stauden oder Blühsträucher. Lasen Sie im Herbst Pflanzenstängel stehen und schaffen Sie in ihrem Garten eine wilde Ecke,“ so Kirchner. Wenn eine wilde Ecke im Garten nicht so willkommen ist, so gibt es hier eine Alternative – den Insektennistkasten. Mit diesem lassen sich die wilden Gefährten der Honigbiene kinderleicht im Garten ansiedeln, vermehren oder beobachten. Diesen kann man selber bauen, Sinnvolle Tipps und Wissenswertes über Biene und Co gibt es auf der Webseite www. grafing.deutschland-summt.de. Tretner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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