Hydrologische Stellungnahme

Sorge um das Trinkwasser

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Gehen auf Nummer sicher (v.li.) Christian Pfeifer, Betriebsleiter der Wasserversorgung Ebersberg, Bürgermeister Walter Brilmayer und Ebersbergs Bauamtsleiter Thomas Spindler vor der Karte des Einzugsgebietes der Trinkwasserversorgung. Foto: hr

Mehrjähriges Gutachten vor Windanlagenbau gefordert.

Ebersberg – Vor Kurzem präsentierte Bürgermeister Walter Brilmayer eine hydrologische Stellungnahme der Chrystal Geotechnik bezüglich des bestehenden Ebersberger Wasserschutzgebietes im Ebersberger Forst. Auslöser hierfür ist die altbekannte Planung im westlichen Ebersberger Forst in der Nähe von Pöring sechs Windanlagen zu errichten. Zwei bis drei der Windanlagen könnten je nach Realisierung der Windanlagen in der Zone 3a und 3b des Wasserschutzgebietes letztendlich errichtet werden. Käme es zu einem „worst case“, wie beispielsweise einem Brand der Windanlagen, wäre der Boden um die betroffene Windanlage möglicherweise kontaminiert und eine gesicherte Schadstoff-freie Wasserentnahme nicht möglich. Dabei wäre nicht nur das Gemeindegebiet Ebersberg, sondern auch Teile der Gemeinde Steinhöring, die ebenfalls von der Ebersberger Wasserversorgung bedient werden, betroffen. Das Fachbüro kam in seiner Stellungnahme zu dem Ergebnis: Die Errichtung von Windrädern im vorgesehenen Umfang im Ebersberger Forst wird sehr kritisch beurteilt“. Ausgewertet wurde hydrologischer Basisdaten Letztendlich müsste, auch aus Sicht der Stadt Ebersberg, vor Errichtung der Windanlagen eine mehrjährige Untersuchung zur Sicherung des Trinkwassers stattfinden. „Das geht nicht in einer Vegetationsperiode“, erklärte Brilmayer, „da die unterschiedlichen Witterungsbedingungen vom trocken-heißen bis nass-kalten Sommer berücksichtigt werden müssen. Von der Stellungnahme will die Stadt das Landratsamt Ebersberg wie auch Green City informieren. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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