Spendenaktion

Spontane Hilfe für die Menschen in Moria

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Mit dabei waren (v.l.): Leonhard Martz (Referent KJR), Konrad Peters (ehemaliger Praktikant), Janis Michal (Stellvertretender Vorsitzender KJR) sammeln Spenden für Moria 

Spendenaktion für Menschen in Moria des Kreisjugendrings Ebersberg: Viele Ebersberger haben Schlafsäcke, Decken und Isomatten gespendet, um den Menschen in Not zu helfen

Ebersberg – Am Mittwoch, 10. September, stand Europas größtes Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos in Flammen. Spontan wurde am Abend eine Mahnwache vor dem Ebersberger Bahnhof abgehalten. Leonhard Martz vom Kreisjugendring geht am nächsten Tag einen Schritt weiter: weil er konkrete Hilfe in der akuten Not leisten will, ruft er zu einer Spendenaktion auf. Schlafsäcke werden gebraucht, Zelte, Isomatten, Wolldecken und Desinfektionsmittel. 

Weit über 50 Ebersberger folgten seinem Ruf und brachten am Freitag zum Teil neuwertige Sachen zum KJR. Ein richtiger Berg kommt zusammen. Die Spenden sind noch am Freitagabend weiter zur Flüchtlingshilfe Erding gegangen, die die Hilfsgüter werden nächste Woche mit dem LKW nach Lesbos gebracht. „Was ist der nächste Schritt?“ fragt Martz. „Wir müssen handeln.“ Mit Seehofers Haltung, wenn Deutschland allein die Menschen aufnehme, "können Sie eine europäische Lösung zu den Akten legen", ist er nicht einverstanden. „Wir sind ein reiches Land und müssen einfach etwas tun. Wenn wir warten, passiert nichts.“ - Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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