Landrat ehrt verdiente Sportler

Sportlerehrung des Landkreises Ebersberg

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Crossminton heißt die noch junge Sportart, die sich offiziell 2016 aus dem Speed-Badminton entwickelt hat. Landrat Robert Niedergesäß gratulierte den erfolgreichen Turnierspielern: Vivien Klee (3. Platz Weltmeisterschaft), Sebastian Bruszies( 3. Platz Deutsche Meisterschaft), Sandra Hesse, (Deutsche Meisterin, 3. Platz Weltmeisterschaft), Anna Hubert (2x Deutsche Meisterin, Vize-Weltmeisterin) und Paul Holleis (3. Platz Deutsche Meisterschaft). Die Poinger Crossmint-Spieler treten einzeln aber auch im Doppel bei Wettkämpfen an.
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Erfolgreiche Judo-Kämpfer beim TSV Grafing sind: (v.li.) Eduard von Briesen, Oberbayerischer Meister im Einzelwettbewerb, sowie Sara Broß, Alexandra Haban und Hannah Kitzberger, die in der Mannschaft den 1. Platz in der Bayernliga erkämpft hatten und somit die Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften gewonnen haben. 
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Den 1. Platz bei den Oberbayerischen Meisterschaften der U-15 Juniorinnen belegten die C1- Juniorinnen der SpVgg Markt Schwabener Au und erhielten hierfür die Landkreismedaille nebst Thermotrinkbecher von Landrat Robert Niedergesäß.
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Die 1. Fußballmannschaft des TSV Moosach wurde im Sommer 2017 Meister der Bezirksliga Ost und schaffte somit den Aufstieg in die Landesliga.
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Sieht man vom allgegenwärtigen Fußball einmal ab, so bilden die Rock'n Roller im Landkreis Ebersberg eine wettkampfstarke und siegreiche Gemeinschaft: Man nimmt erfolgreich an Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften teil. Zu den Rock'n Roller gehören die heuer geehrten Formationen "Twickers", "J-Team", "Rockers Club" und nicht zuletzt das "Dream Team", die Weltmeister 2017, denen Ingrid Golanski (li.) und Landrat Robert Niedergesäß (re.) höchsten Respekt und Anerkennung zollten.
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Den 1. Platz bei den Oberbayerischen Bezirksmannschaftsmeisterschaften belegten die Herrn der Schachunion Ebersberg-Grafing und schaften somit den Aufstieg in die Regionalliga Südost. 
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Sie gehören zu den Besten: Die Vizeweltmeisterinnen im Vierer Kunstradfahren: Katharina Gülich, Ramona Strassner, Michaela Schwaiger, Trainerin Irmtraud Wirth erhielte Medaillen und Blumen von Landrat Robert Niedergesäß; im Hintergrund Hubert Schulze (re.)
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Die Baldham Blackhawks, das U-16 Softballteam der Baldham Boars. In einer Spielgemeinschaft mit den Grünwald Jesters, konnten die Blackhawks bei den Deutschen und Bayerischen Hallenmeisterschaften den zweiten Platz erringen. V.l.: Bianka Bichlmair, Lara Zachmann, Lena Zachmann, Trainer Ralf Vogel und Sara Fleischmann

Landrat Robert Niedergesäß verlieh bei der 38. Sportlerehrung im alten speicher 266 Medaillen in Rekordzeit

Landkreis – Es war die 38. Sportlerehrung des Landkreises Ebersberg, die den alten speicher, der Kreisstadt guter Stube, bis auf den letzten Platz füllte. Einmal bekamen Landrat und Landkreis-Bürgermeister ins Aufgabenbuch diktiert: „Sport ist Bildung und hierfür müssen mehr Halleneinheiten zur Verfügung gestellt werden“. Auf Ingrid Golanskis Appell hin versicherte Landrat Robert Niedergesäß, „der Landkreis ist der größte Sporthallen-Anbieter, die Kapazitäten werden aktuell in Vaterstetten erweitert, in nahe Zukunft wohl auch im Berufsbildungszentrum in Grafing und ebenso in Poing mit dem fünften Gymnasium.“ 

Ein großes Dankeschön für die stete Sportförderung erhielt Herbert Haselsteiner, Vertreter der Kreissparkasse. Nicht minder dankbar ist Ingrid Golanski den Trainern/Übungsleitern der Kinder und Jugendlichen sowie den „Unverzichtbaren hinter den Kulissen“, den Betreuern und Eltern, den Semmelherrichtern, Kuchenbäckern, Taschenträgern und Tränentrocknern. 

Für die 38. Landkreissportlerehrung qualifizierten sich im vergangenen Jahr 266 Sportler aus 17 der 33 Fachsportarten, die im Landkreis ausgeübt werden können. Unter dem Dach des Bayerischen Landes-Sport-Verbandes (BLSV) befinden sich 55 Fachsportarten. Den Vorsitz auf Kreisebene hat Ingrid Golanski inne. 

In den vergangenen zwölf Jahren wurden die Anträge für die Sportlerehrung bei Hubert Schulze im Landratsamt eingereicht. Ingrid Golanski hatte die Aufgabe zu klären, wer zu Meisterehren bei einer anerkannten Meisterschaft innerhalb einer der 55 Fachsportarten kam und nach den Statuten der „Ehrenordnung des Landkreises“ nun berechtigt ist, geehrt zu werden. 

Besonders freut sich Golanski, wenn sie bei der Sportlehrehrung den Kindern beim Erwachsenwerden zusehen kann, weil die jungen Sportler die Freude am Sport nicht verlieren. Ihre Aufgabe ist es auch alle Sportler aufzurufen und die Besonderheiten zu den Leistungen zu erwähnen. 

Hubert Schulze war die vergangen zwölf Jahre „einer der Unverzichtbaren hinter den Kulissen“ im Landratsamt. Er besorgte die Urkunden für jeden einzelnen Athleten mit dem richtigen Text und er stand während der Ehrung an der Ausgabe der Urkunden. 

Nicht immer sind alle Sportler anwesend; manche Urkunden werden dann von Trainern mitgenommen, andere gehen zurück in den Urkundenbehälter. Bei allen Hin und Her ist Wettkapf-Tempo angesagt und der Überblick muss gesichert sein. Durch Schulzes Hände gingen Tausende Urkunden. Mal waren diese nach Vereinen, mal nach Sportarten sortiert, „eben so sortiert, dass jeder einmal zu erst an der Reihe war.“ Zwei Landräten, Gottlieb Fauth und Robert Niedergesäß, hat er die Urkunden in Mannschaftsstärke, Gruppenweise oder Einzelehrungen für die Leichtathleten, die Pferd- oder Kegelsportler hergerichtet. Mit dem Landratswechsel waren neue Medaillen fällig geworden. Ein mächtiger Glasrand ziert nun die Medaillen. Neu war heuer die Medaillen-Beigabe: der Thermobecher in Landkreisfarben. Dem steigenden Konsum der Pappbecher soll so entgegengewirkt werden, erklärte Niedergesäß.ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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