Sportstättenanbingung in Grafing

Beruhigung der Wohngebiete im Grafinger Norden geplant

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Ausschließlich dem Landwirtschaftlichen Verkehr und Radlfahrern und Fußgängern ist der Weg durch die Felder gestattet.

Was bereits im September 2019 hätte errichtet sein sollen, wird nun auf den Weg gebracht: Die Sportstättenanbindung westlich der neuen, seit 2017 unter Verkehr stehenden Ostumfahrung Grafings.

Grafing – Ein Durchgangsverkehr im Bereich der Grund- und Mittelschule soll künftig verhindert werden, indem die Kapellen-Straße punktuell blockiert werden kann. Die Sportstättenerweiterung selbst bedarf neuer Verfahren. Für die Straße als Sportstättenanbindung allein bedarf es keiner besonderen Beschlüsse mehr, wohl aber für den dazu geplanten Parkplatz, der nun offiziell im Flächennutzungsplan festgehalten werden soll. 

Auf Grafings Schulareal sind die Georg-Huber-Mittelschule, die Grafinger Grundschule sowie das Förderzentrum Johann-Comenius-Schule angesiedelt. In ihrer direkten Nachbarschaft befinden sich neben dem Schüler-Radl-Übungsplatz die Sportstätten des TSV Grafing, das auch vom Landkreis geförderte Eisstadion des EHC-Klostersees und nicht zuletzt das Freibad Grafing; allesamt Einrichtungen von überörtlichem Interesse. Weitere Sportareale sollen dort realisiert werden. Bereits in der Bauplanung sind die mehrgeschossige Erweiterung des Förderzentrums Johann-Comenius-Schule und der inzwischen hinlänglich bekannte Bau des Grafinger „Kinderzentrum Am Stadion“. 

Die Bauphase der Sportstättenanbindung und des Parkplatzes erfolgt nach einer möglichen Brutzeit von Vögeln, die bisher nicht beobachtet wurden. Baustellenfahrzeuge und Schüler lassen sich nur schwerlich trennen, wenn beide das gleiche Areal zum Ziel haben, wie bei der Erweiterung der Grafinger Grundschule. Nun aber sollen das Kinderzentrum und ebenso das Förderzentrum Johann-Comenius-Schule gebaut beziehungsweise mit einem mehrgeschossigen Anbau erweitert werden. 

Die Bauphase wird bis 2023 in diesem Ortsgebiet andauern. Können die Baufahrzeuge über die neue Sportstättenanbindung die Baustellen anfahren, so vermindert sich das Gefahrenpotential der allmorgendlichen Rushhour, wenn der Schülerstrom durch die Stadt zum Schulcampus geht/radelt und der Baustellenverkehr Personal und Material bringt. Der neue Parkplatz kann auch als Standort der Baustellenfahrzeuge genutzt werden. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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