Treffen in Ramerberg

Ehrenamt im Dialog

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Die Delegation aus dem Landkreis Ebersberg mit der Bayerischen Weißwurstkönigin in Ramerberg.

Treffen mit Kreishandwerkerschaften, Innungen und Verbänden „Ehrenamt im Dialog“ in Ramerberg

Landkreis – Auch in diesem Jahr tauschen sich Vertreter der Handwerkskammer für München und Oberbayern bei der Veranstaltungsreihe „Ehrenamt im Dialog“ wieder mit Funktionsträgern aus dem Handwerk in der Region aus. 

Vertreter der Kreishandwerkerschaften und Innungen aus Rosenheim und Ebersberg waren zu einem Treffen in Ramerberg eingeladen. „Ohne die Handwerker, die sich ehrenamtlich in Innungen und Verbänden, in den Gremien der Handwerkskammer und in den Prüfungsausschüssen engagieren, wäre unser Handwerk nicht dasselbe – und vor allem nicht so angesehen und erfolgreich“, betonte Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl. Der Präsident führte aus, welche Themen die Kammer aktuell im Rahmen ihrer gesetzlich verankerten Interessenvertretung bearbeitet: „Beim Bürokratieabbau sind wir auf allen politischen Ebenen aktiv. Deshalb ist es wichtig, dass wir immer neue, konkrete Beispiele aus der Praxis bekommen, wie lähmend sich unnötige Bürokratie auf die betriebliche Arbeit auswirkt. Bei der Reform der Grundsteuer trete man für eine einfach und unbürokratisch handhabbare Lösung für kleine und mittlere Betriebe ein. Mehrbelastungen müssten verhindert werden. Peteranderl: „Hinzu kommen Luftreinhaltung und drohende Dieselfahrverbote. Sie sind ein brennendes Thema für alle Handwerker, die mit ihren Fahrzeugen liefern und leisten. Außerdem darf unser Wirtschaftsbereich im aktuellen Streit um die knappen Flächen zwischen Naturschutz, Wohnungsbau, Infrastruktur und verschiedenen gewerblichen Interessen nicht zu kurz kommen. Unsere Handwerkerinnen und Handwerker brauchen Raum zur Entfaltung ihrer Unternehmen.“ 

Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Hüpers wies darauf hin, dass der Dialog mit den Ehrenamtsträgern für die Führungsspitze von herausragender Bedeutung sei. Die Erfahrungen und das Wissen des Ehrenamts wolle man noch stärker in die Arbeit der Handwerkskammer einfließen lassen: „Daraus können wir dann noch besser die notwendigen Maßnahmen und Beratungsangebote für die Zukunft ableiten.“ Als wichtige Zukunftsthemen nannte Hüpers Digitalisierung, Mobilität sowie die Nachwuchs- und Fachkräftesicherung. „Eine Stärke des Handwerks ist seine Vielfalt, eine andere seine Einigkeit. Wenn diese beiden Stärken verknüpft werden, dann hat das Handwerk Durchsetzungskraft. Gemeinsam sind wir stärker und können mehr erreichen“, so Hüpers weiter. red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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