Trinkwasser-Notverbund Grafing-Ebersberg

Wenn Wasser bergauf muss 

Bürgermeister Ulrich Proske und Christian Bauer zum Spatenstich für den Trinkwasser-Notverbund
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Unterhalb des Kapser Bergs trafen sich die Bürgermeister Ulrich Proske und Christian Bauer mit den zuständigen Experten zum Spatenstich für die Übergabestation.

25 Jahre und die Zusammenarbeit von fünf Bürgermeister aus den Städte Ebersberg und Grafing bedurfte es, um letztendlich den Trinkwasser-Notverbund zu realisieren. 

Ebersberg/Grafing – Die ersten Gespräche begannen 2005. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass ein Verbund zwischen Ebersberg und Grafing zum einen funktioniert und zum anderen die beste Lösung ist, um Ebersberg eine zweite, sichere Trinkwasserquelle zu verschaffen.

Der Machbarkeitsstudie und vielen Debatten in den Ratssitzungen folgte 2010 die Vorlage eines Bauentwurfes, der wiederum in den zuständigen Ausschüssen der beiden Städte vorgestellt wurde. Dabei ging es nicht allein um die technischen Ausführungen, sondern vielmehr darum, wer wo welche Leitungen verlegen muss und, dass Grafing diesen Notverbund doch eigentlich ja gar nicht bräuchte, aber zahlen sollte. Dies war ein gewichtiger Grund, weshalb zu diesem Thema bisweilen auch Funkstille zwischen den beiden Städten herrschte. Wie bei vielen anderen Verordnungen für Bauen und Verkehr, änderten sich auch bei der Trinkwasserversorgung entsprechende Vorgaben, wie die Maßnahmen auszuführen sind. Es erfolgte ein weiterer Bauentwurf samt Debatten in den Ratsgremien.

Am Ende ersparte sich Grafing eine längere Zuleitung und auch die staatlichen Zuschüsse wurden erhöht. Die Unterzeichnung der Zweckvereinbarung vertreten durch Obermayr und Brilmayer erfolgte 2019. Die Städtegremien hatte der Vereinbarung zugestimmt. Die Baumaßnahme soll 2021 abgeschlossen werden. ar

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