300-jährige Eiche bleibt vom Straßenbau unberührt

Grafing: Die Eiche bleibt

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So präsentierte das Straßenbauamt die neue Planung um die Eiche.

Einstimmig beschloss der ULV-Ausschuss „die zuschussfähige Planung der sechs Meter breiten Straße, die in einem Abstand von 10 Meter zur Eiche verläuft“ sowie die rund 300-jährige Eiche als Naturdenkmal unter Schutz zu stellen.

Grafing – Dass die „Mehrkosten“ möglichst inklusiv der bisherigen Mehrkosten durch die Bauverzögerung „auf maximal 250.00 Euro begrenzt“ werden, wurde mit fünf Gegenstimmen beschlossen. Nach dem Beschluss verschwand der Straßenbauingenieur und ging an die Feinarbeit. Damit war der Sitzungsmarathon zum Erhalt der Eiche auf Kreis- ebene zunächst beendet. 

Bereits am Sonntagnachmittag hatte Landrat Robert Niedergesäß mitgeteilt, er freue sich nach intensiven, emotionalen und auch belastenden Wochen nun diese gute Nachricht überbringen zu können. „Die Fachleute haben in enger Kooperation und unter Auslotung aller Spielräume eine tragfähige Planung erarbeitet, die den Bestand des altehrwürdigen Baumes sichern und gleichwohl die Aspekte Verkehrssicherheit, Zuschussfähigkeit und Finanzierbarkeit sicherstellen kann.“ Die Umplanung mache nun keine teure Wurzelbrücke nötig. Auch der Anschluss an den Seeschneider-Kreisel ist ohne Umbau des Kreisels möglich. Seitens den Grünen-Fraktion forderte man anschließend, dass künftig zu jeder Baumaßnahme eine Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde den Unterlagen beigefügt werden soll.ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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