Corona-Update 30. April 2020

Corona bei Firma Schustermann und Borenstein soll ausgetrocknet werden

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Die Untersuchungsergebnisse der Firma Schustermann und Borenstein liegen inzwischen vor. Von den 903 Abstrichen waren 81 positiv, das sind 9 Prozent.

Landkreis - Im Landkreis Ebersberg sind zum Stand Mittwoch, 29. April 2020, 114 Patienten mit Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt befinden sich aktuell 151 Personen im Landkreis Ebersberg in häuslicher Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Landkreis insgesamt 443 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 324 von ihnen sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben.   In der Kreisklinik werden Stand Dienstag, 29. April 2020, sieben infizierte Patienten behandelt, zwei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen dort beatmet werden. Es gibt 19 Verdachtsfälle. Sie werden isoliert stationär behandelt.  

Über das Diagnostikzentrum wurden am Dienstag 150 Personen untersucht.   Am Bürgertelefon des Landratsamtes haben sich am Dienstag 85 Anrufer informiert. Das Bürgertelefon (08092 823 680) ist unter der Woche an Arbeitstagen von 7.30 bis 18 Uhr besetzt. Die Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092 823 685) steht von 7.30 bis 17 zur

Verfügung, am Donnerstag ebenfalls bis 18 Uhr, am Freitag nur bis 12.30 Uhr. Dort waren am Dienstag 28 Anrufe zu verzeichnen.   Die Trauer-Hotline erreicht man unter der Telefonnummer (08092) 823 684 und zwar am Montag von 9 bis 12 Uhr, am Dienstag von 14 bis 16 Uhr, am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr.

Die Untersuchungsergebnisse der Firma Schustermann und Borenstein liegen inzwischen vor. Von den 903 Abstrichen waren 81 positiv, das sind 9 Prozent. Das entspricht auch dem, was im Diagnostikzentrum prozentual an Covid-positiven Ergebnissen aufgedeckt wird. 7 davon sind aus dem Landkreis Ebersberg, die Mehrzahl der Fälle kommt aus München. Schon die ganze Woche wurde ein umfangreiches Konzept zusammen mit der Unternehmensleitung erarbeitet und nun umgesetzt. Regelmäßige Abstriche sollen dazu führen, das Virus in dem Betrieb auszutrocknen. Dem Krisenstab wird täglich berichtet.

„Wir wissen nicht, wann eine Lieferung kommt und auch nicht was geliefert wird“, diese Aussage in der heutigen Krisenstab-Sitzung fasst die Problematik rund um die zentrale Verteilung von Schutzmaterialien zusammen. Die FÜGK im Landratsamt kommuniziert die Probleme regelmäßig an die vorgesetzten Behörden. Nach wie vor erhält der Landkreis nicht die Materialien in genügender Anzahl und Qualität, wie sie gebraucht würden. lra

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