Aus dem Vaterstettener Gemeinderat

Vaterstetten: Zu wenig Geld für Radwege

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Vaterstetten muss einfach mehr in den Radverkehr investieren, findet der Gemeinderat.

Vaterstetten hat im Budget für Straßenbauprojekte ein Prozent für den Bau neuer Radwege vorgesehen. Deutlich zu wenig für den Gemeinderat.

Vaterstetten – Über zwei Millionen Euro umfasst das Budget für die Straßenbauprojekte der Gemeinde Vaterstetten in diesem Jahr. Der Hauptteil davon geht für Ausbau und Sanierung von Straßen drauf. Allein 530.000 Euro sind für den Ausbau der Vaterstettener Dahlienstraße geplant. 400.000 Euro werden für den geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung Möschenfelder-/Zugspitzstraße angespart, 200.000 Euro sind für den neuen Parkplatz am Gymnasium Vaterstetten vorgesehen. 

Doch fürs Fuß- und Radwegenetz im Gemeindegebiet, die Verbesserung der Radwege und neue Radl-Parkplätze an den Bahnhöfen, sind gerade mal 10.000 Euro veranschlagt. Ein krasses Missverhältnis, tadelte der Gemeinderat. „So kommen wir nicht weiter mit mehr Radlfreundlichkeit“, ärgerte sich Maria Wirnitzer (SPD). Man müsse Prioritäten in Richtung Radwegeausbau setzen. „Man darf nicht permanent marode Straßen gegen Radwege ausspielen“, monierte Renate Will (FDP). Die Gemeinderäte schichteten deshalb um und schusterten dem Radwege-Budget zusätzliche 20.000 Euro zu. Allerdings sei auch das nur „ein Feigenblatt“ die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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