Vhs-Vortrag

vhs-Vortrag: Das Private im Ghetto

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Die Vhs Vaterstetten lädt zu einem Vortrag über das Leben der Juden in Ghettos zur Zeit des Zweiten Weltkriegs

Vaterstetten – Während des Zweiten Weltkriegs errichteten die deutschen Besatzer in den eroberten osteuropäischen Gebieten Gettos, in denen sie die jüdische Bevölkerung konzentrierten.

Dort herrschten katastrophale Lebensbedingungen, die Bevölkerung war permanent von den Vernichtungsaktionen der Deutschen bedroht. Am Beispiel vier ausgewählter Gettos im vormaligen Polen geht es in dem Vortrag darum, wie die Gettobewohner versuchten, ihr Privatleben anzupassen, zu verteidigen oder umzuformen. Quellengrundlage sind vor allem zeitgenössische Tagebücher und Briefe. Der Referent Carlos Alberto Haas, geboren 1985 in Guatemala-Stadt,wuchs im unterfränkischen Aschaff enburg auf. Nach dem Studium der Geschichte und der Musikwissenschaft in Heidelberg und Rom ist er seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München. 

Im Februar 2018 wurde er an der LMU München mit der Arbeit „Das private im Getto“ zum jüdischen Privaten Leben promoviert. Der Vortrag findet am 16. Januar um 18 Uhr im vhs-Bildungszentrum Baldhamer Str. 39 statt. Anmeldung unter: Kursnummer 0132 und Tel. (0 81 06) 35 90 35 oder www. vhs-vaterstetten.de. red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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