Spenden zum 50. Geburtstag

Neue Parkbank gestiftet

Susanne Edelmann sitzt mit ihrem Vater und Sohn auf der von ihr gestifteten Parkbank
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Susanne Edelmann mit ihrem Vater Rupert Schuster und ihrem Sohn Florian.

Vaterstetten ist um eine neue Parkbank reicher. Gestiftet wurde sie von unserer Kollegin Susanne Edelmann.

Vaterstetten – Ihre Idee, der Gemeinde eine Bank zu spenden, entstand schon vor drei Jahren: „Als mein Mann seinen 50. Geburtstag feierte, wünschte er sich Spenden für die Tafel“, erzählt sie. „Das fand ich gut und beschloss schon damals, mir zu meinem Fünfzigsten ebenfalls Spenden für einen guten Zweck zu wünschen.“

Durch ihre Arbeit als Lokaljournalistin hat Edelmann, die unter anderem für Hallo Ebersberg/Grafinger Anzeiger arbeitet, häufig Kontakt zu Senioren und wusste daher, wie dringend diese sich mehr Sitzgelegenheiten in der Gemeinde wünschen, deshalb lag der Gedanke, eine Parkbank zu stiften, nahe.

Auch ein geeigneter Standort war schnell ausgemacht: „Meine Eltern wohnen am Rossinizentrum und mein Vater (90) geht von dort zu Fuß bis zum Marktplatz zum Einkaufen.“ Die neue Bank an der Einmündung des Gustav-Mahler-Weges in die Heinrich-Marschner-Straße unterteilt die Wegstrecke vom Rossinizentrum bis zum Marktplatz nun in drei etwa gleich lange Etappen: „Vom Rossinizentrum bis zur neuen Bank, von dort bis zur nächsten Bank am Wasserpark und von dort bis zum Marktplatz sind es jeweils um die 250 Meter.“ Da am Rossinizentrum viele ältere Leute wohnen, hofft Edelmann, dass die neue Bank künftig rege genutzt wird. Im August 2020 feierte sie ihren runden Geburtstag, wegen Corona nur im kleinen Kreis: „Wir hatten drei befreundete Ehepaare eingeladen, die dankenswerterweise alle sehr großzügig gespendet haben. Auch eine Freundin, die leider nicht zu meiner Feier kommen konnte, fand die Idee so toll, dass sie ebenfalls einen Beitrag dazu leisten wollte.“

Was dann noch fehlte, legte Edelmann aus eigener Tasche obendrauf. Mit dem Thema Parkbank hat sie zudem ihre Familie angesteckt: Sohn Florian, Informatikstudent, hat im Internet eine Karte angelegt, auf der Sitzbänke eingetragen werden können. Er erläutert: „OpenStreetMap ist ein im Jahr 2004 gegründetes Projekt. Jeder kann, ähnlich wie bei Wikipedia, diese Karte bearbeiten, verbessern und nutzen. Auch Sitzbänke können dort eingetragen werden. Unter www.t1p.de/sitzbank werden diese als Symbole in der Karte angezeigt, so dass die Positionen bereits eingetragener Bänke auf einen Blick ersichtlich sind – und eben auch, wo noch Bänke fehlen. Mit einem OpenStreetMap-Account kann man dort selbst fehlende Bänke eintragen oder Details ergänzen.“red

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