Vandalismus häuft sich

Vaterstetten will Sicherheitswacht

PantherMedia B176150226
+
Die Meldungen über Vandalismus in Vaterstetten häufen sich. Eine Sicherheitswacht soll dem entgegen wirken

In Vaterstetten häufen sich die Vandalismus-Meldungen. Der Gemeinderat hat bei der Polizei eine Sicherheitswacht beantragt. Sie soll vor allem abschreckend wirken

Vaterstetten – In der Fußgängerunterführung an der B304, im Parkhaus am S-Bahnhof Vaterstetten oder in der ehemaligen Baldhamer Mittelschule – in Vaterstetten häufen sich in letzter Zeit Vandalismus-Meldungen. 

Auch Lärmbelästigungen und andere Randale bis spät in die Nacht treten vermehrt auf. Aus diesem Grund plädiert der Gemeinderat nun mehrheitlich für die Einrichtung einer Sicherheitswacht in Vaterstetten. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt an die Polizeiinspektion Poing gestellt. 

Die Sicherheitswacht ist keine Bürgerwehr

Die Mitglieder der Sicherheitswacht sollen in Zusammenarbeit mit der Polizei Ordnungsstörungen vorbeugen. Dabei sollen sie vor allem durch ihre Präsenz wirken. Denn die Sicherheitswacht sei weder Bürgerwehr noch Hilfspolizei, das machte der Chef der Poinger Polizeiinspektion, Helmut Hintereder, den Gemeinderäten deutlich. Doch sie könne das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern. Zudem können die Sicherheitswachtler dort einschreiten, wo sich andere Menschen aus Angst vor Angriffen zurückziehen. 

Allerdings sollen sie nicht körperlich eingreifen, sondern Konflikte eher entschärfen. Schon allein aufgrund ihrer Uniform und den Funkgeräten, mit denen sie direkten Kontakt zur Polizei halten, wirken sie auf Straftäter und Krawallbrüder durchaus abschreckend. Gefährliche Einsätze sollen jedoch den Profis überlassen werden. Die Wacht soll zum Beispiel in öffentlichen Grünanlagen von Vaterstetten wie dem Wasserpark und dem Freizeitgelände, aber auch rund um die beiden S-Bahnhöfe unterwegs sein. Die Gemeinde hofft auch auf eine Verbesserung der Sauberkeit an den Wertstoffsammelstellen, wenn die Sicherheitswacht dort öfters vorbeischaut. Allerdings sind die ehrenamtlichen Streifen kein kommunaler Wachdienst, wie er in vielen Großstädten unterwegs ist. Auswahl, Einstellung und Ausbildung der Verstärkungskräfte erfolgt durch die Polizeiinspektion Poing, die auch die Einsatzplanung übernimmt. Die Ehrenamtlichen erhalten für ihren Streifendienst acht Euro die Stunde vom Freistaat. Die Polizei stellt sich für Vaterstetten vier bis fünf Sicherheitswachtler vor. die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

Auch interessant:

Meistgelesen

Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Vaterstettener Marktwochenende mit Fragezeichen
Vaterstettener Marktwochenende mit Fragezeichen

Kommentare