Aus dem Vaterstettener Gemeinderat

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Eine Buslinie zwischen Poing und der Messestadt Ost könnte bald realisiert werden.

Die Vaterstettener SPD würde eine Busverbindung zwischen Poing und der Messestadt-Ost über die Ortsteile Neufarn, Parsdorf und Weißenfeld sehr begrüßen.

Vaterstetten – Schon seit Jahren schwebt die Idee einer Express-Buslinie zwischen Poing und der Messerstadt im Raum. Mit diesem Anschluss ans U-Bahnsystem könnte die S-Bahn von Poing in Richtung Münchner Innenstadt entlastet werden. Mittlerweile wird die Sache konkreter. Varianten über Feldkirchen sind aufgrund des Einspruch der zuständigen Kommune vom Tisch. 

In Poing hat man sich nun auf die nähere Untersuchung der Strecke von Poing über Neufarn, Parsdorf und Weißenfeld, dann über die Autobahn zur Messestadt-Ost geeinigt. Hinfahrt: 22 Minuten, Rückfahrt: 21 Minuten. Kosten: Zwischen 500.000 und 600.000 Euro. Für Poing nur machbar, wenn sich Vaterstetten beteiligt. Welcher Betrag über den Fahrkartenverkauf wieder reinkommt, welchen Bedarf es überhaupt dafür gibt, ob es Förderungen des Freistaats geben wird, sind Punkte, die noch geprüft werden müssen. Bislang hat nur der Landkreis Ebersberg seine finanzielle Beteiligung signalisiert. 

Fraglich auch, ob der MVV hier einsteigt. Bei der Buslinie X400, dem sogenannten „Parsdorf-Express“, zwischen Parsdorf und der Messestadt-Ost ist dies nicht der Fall. Hier muss ein Extra-Ticket gelöst werden, wer ein gültiges MVV-Ticket vorweist, erhält 50 Prozent Rabatt. Die Vaterstettener SPD will nun, dass sich die Gemeinde mit an den Tisch setzt und die Belange von Vaterstetten vertritt. Zudem soll überprüft werden, welche Auswirkungen die Poing-Messestadt-Linie auf die Buslinien 452 und 466 hätte. „Für unsere nördlichen Gemeindeteile könnten wir so das ÖPNV-Angebot mit attraktiven Verbindung zur S- und U-Bahn deutlich verbessern“, findet SPD-Sprecher Sepp Mittermeier. Ein vergleichbares eigenes Angebot könne sich Vaterstetten nicht leisten. 

Fürs Vaterstettener Bussystem würden sich dadurch auch neue Möglichkeiten ergeben. „Es könnten die Kosten reduziert werden, weil bestimmte Linienwege nicht mehr notwendig sind, bzw. der Fahrplan ausgedünnt werden kann, ohne, dass dadurch Nachteile entstehen.“ Dafür könnte das Angebot in anderen Bereichen der Gemeinde eventuell verbessert werden. Es mache also in vielerlei Hinsicht Sinn, den Ansatz dieser Expressbuslinie weiterzuverfolgen, so Mittermeier. die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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