Verlosung der Woche

Hallo verlost Kochbücher für Wildfleisch

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Wilder Genuss auf dem Grill (v.l.): Konrad Metzger, Dr. Karem Gomaa, Dr. Heinz Utschig, Sebastian Klinghardt (Stellvertreter von H. Utschig) beim Grillen im Anzinger Forst.

Gesund, ökologisch und schnell zubereitet – Wildfleisch eignet sich hervorragend auf dem Grill. Und für diejenigen, die Inspiration für den wilden Genuss suchen, verlosen wir vier Kochbücher

Anzing – Am 1. Mai begann die Jagdsaison auf Rehwild. Dass Wild nicht nur zur Herbst- oder Winterzeit schmeckt, sondern auf dem Grill eine leicht zuzubereitende Delikatesse ist, das zeigte Dr. Heinz Utschig, von den Bayerischen Staatsforsten im Ebersberger Forst. Die Gastronomie nimmt einen Großteil von Reh, Hirsch, Wildschwein & Co ab, den die Jäger der Bayerischen Staatsforsten und die privaten Jäger erlegen. Im Moment ist die Gastronomie wegen Corona noch nicht gänzlich wieder in Betrieb. In diesem Zusammenhang dachte sich Dr. Heinz Utschig, es wäre wieder einmal Zeit, den Feinschmeckern zu Hause zu zeigen, dass Wild sich auf dem Grill sehr gut machen kann. Die Zeiten sind vorbei, wo man ein halbes Reh beim Jäger abnehmen musste. 

Mittlerweile werden die Tiere portioniert, vakuumiert oder eingefroren bei den Jägern und an den Verkaufsstellen der Forstbetriebe, wie zum Beispiel in Anzing angeboten. Wie einfach „wildes Grillen“ funktioniert, zeigte Utschig zusammen mit dem ersten Vorsitzenden der Kreisgruppe Ebersberg vom Bundes Jagdverband, Konrad Metzger und seinem Stellvertreter Dr. Karem Gomaa. Grillgut war: Eine Keule, frisch ausgelöst und mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Öl mariniert. Aus den Keulenabschnitten machte Utschig, feine Rehburger, gewürzt mit Kreuzkümmel, Chili, Knoblauch und Zwiebeln. 

Das Wildfleisch ist eines der hochwertigsten Lebensmittel. Gerade das Rehfleisch hat viele Omega Fettsäuren und der Feldhase übertrifft hier nach Aussage von Utschig sogar den Lachs. Wild ist Mineralstoffreich und fettarm. Ein weiterer Grund, sich öfter für diese Art von Fleisch zu entscheiden, könnte das freie Leben des Tieres bis zum Schluss sein. „Bei uns lebt das Reh bis zum Schluss frei“, bringt Konrad Metzger die Vorteile des heimischen Wildbrets auf den Punkt. Die etwas dickeren Stücke aus der Keule kamen zuerst auf den Grill. Dort verbrachten sie ungefähr eine halbe Stunde. „Alles kein Hexenwerk, nur die Hitze sollte nicht zu hoch sein“, hört man von den Meistern am Feuer. Ebenfalls wichtig ist, das Fleisch nach dem Grillen noch einmal ruhen zu lassen. 

Die feine leichte Sommerküche dauerte insgesamt keine halbe Stunde. Wer keinen Grill hat, der kann all diese Leckereien in der Pfanne zubereiten. Reh und anderes Wildfleisch eignet sich hervorragend zum Kurzbraten. Es muss nicht immer das Rehgulasch sein oder der mächtige Braten, wobei der natürlich auch mundet. „Für die heutige schnelle Küche eignet sich Wild hervorragend. Und natürlicher und ökologischer geht es nicht“, ist Utschig überzeugt. Wild kann nicht als Bio-Produkt bezeichnet werden, da die Tiere frei leben und fressen, was sie gerade finden oder mögen. Fazit der Wild-Grill-Vorführung: Das Fleisch schmeckt vorzüglich und ist schnell zubereitet. Ein Versuch zu Hause lohnt, denn „nach dem fünften Schweinenackensteak braucht man auch mal etwas anderes“, sind sich alle mit Heinz Utschig zusammen einig. Ansprechpartner, um an frisches Wildbret zu gelangen, sind die Jäger aus der Nachbarschaft oder die Verkaufsstellen der Staatsforsten. Mehr Infos unter www.wildbret-bayern.de und www.baysf.de.

Verlosung

Hallo Ebersberg und Markt Schwabener Falke verlosen insgesamt vier Kochbücher zum Thema Wildfleisch: Zwei Exemplare mit dem Titel „Wilder Genuss“ und zwei Exemplare mit dem Titel „Wild und köstlich.“ Wer ein Buch gewinnen möchte, schickt eine Postkarte an: Redaktion Grafinger Anzeiger, Jahnstraße 5b in 85567 Grafing. Als Stichwort geben Sie den Titel des gewünschten Buches an. Einsendeschluss ist Freitag, 29. Mai. Viel Glück.

Tretner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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