Klimawende

Vertrag: Maximal fünf Windräder im Forst

Wald vor Bergkette mit 5 Windrädern
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Es wird laut Vertrag mit dem Freistaat Bayern nicht mehr als fünf Windräder im Ebersberger Forst geben.

„Wir stehen zu unserem Wort“ - Im Ebersberger Forst soll es nicht mehr als fünf Windräder geben. Ein Vertrag mit dem Freistaat Bayern wurde heute unterzeichnet

Nachdem die Bürger am 16. Mai im Rahmen des landkreisweiten Bürgerentscheids der Planung von maximal fünf Windrädern im Ebersberger Forst zugestimmt haben, konnte Landrat Robert Niedergesäß den bereits im Vorfeld ausverhandelten Vertrag mit dem Freistaat Bayern, vertreten durch die Bayerischen Staatsforsten nun unterschreiben.

Der Freistaat Bayern verpflichtet sich, maximal fünf Windräder im Landschaftsschutzgebiet Ebersberger Forst zuzulassen. „Nachdem uns die Bürger mehrheitlich das Mandat erteilt haben, konnte der Vertrag nun seitens des Landkreises unterschrieben werden. Die Begrenzung auf maximal fünf Windräder war eine zentrale und wichtige Zusage auch an die Kritiker der geplanten Anlagen, dass es dort nicht mehr Windräder werden dürfen. Dazu steht der Kreistag in einer sehr breiten Koalition per Beschluss, das ist so im Bürgerentscheid festgelegt und nun schließlich auch vertraglich mit dem Grundstückseigentümer fixiert. Wir stehen zu unserem Wort“, erklärt Landrat Robert Niedergesäß. Er dankte den Bayerischen Staatsforsten für die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft, die Begrenzung auf fünf Windräder vertraglich zuzusichern. Seitens der Staatsforsten unterzeichneten den Vertrag der Leiter des Bereichs „Immobilien und Weitere Geschäfte“, Rainer Droste und Forstbetriebsleiter Dr. Heinz Utschig.

Die Gremien des Kreistages werden sich beginnend nach den Pfingstferien mit den weiteren Schritten befassen und die notwendigen Untersuchungen auf den Weg bringen.

„Auch im respektvollen Umgang gegenüber der großen Anzahl an Standortkritikern wollen wir den weiteren Weg sehr behutsam beschreiten, denn der Ebersberger Forst ist uns allen sehr wichtig, Klimaschützern und Naturschützern“, so der Landrat. Ähnlich äußert sich auch Utschig: „Der unterzeichnete Vertrag ist Ausdruck des Landkreises und der Staatsforsten, dass die Zahl der Windräder im Forst klar begrenzt sein sollen. Das ist der Kompromiss zwischen Naturschutz und Klimaschutz.“ Droste sieht im Ausgang des Bürgerentscheids eine bayernweit relevante Richtungsentscheidung pro Windräder. 

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