+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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Antrag auf Zuschuss im Gemeinderat

Eine mobile Videowand für den TSV Zorneding

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Michael Jäger sitzt im Vorstand des Fördervereins für den Fußball und ist Stadionsprecher in Zorneding.

Eine mobile Videoleinwand für den TSV Zorneding soll es bald geben. Der Förderverein hatte einen Antrag auf finanzielle Unterstützung beim Gemeinderat eingereicht. Trotz einer überschaubaren Geldausgabe wurde erstaunlich intensiv diskutiert

Zorneding – Der Förderverein des TSV Zorneding, vertreten durch Stadionsprecher Michael Jäger, war zu Gast beim Zornedinger Gemeinderat, um über das Anliegen einer mobilen Videoeinwand zu sprechen.

Der ehemalige Schauspieler unterstrich bei seinem Antrags-Auftritt sein darstellendes Talent mit überzeugenden Argumenten: Dass es in der laufenden Saison dreimal so viele Zuschauer bei Heimspielen der 1. Mannschaft gab - trotz Verharrens im Tabellenkeller. Auch, weil Sitze aus der Allianz-Arena im Sportpark anziehend wirken, wegen Muttertagsüberraschungen oder dank Sponsoren zu Autoverlosungen. Die elektronische Leinwand würde neu 70.000 Euro kosten, die anvisierte gebrauchte nur gut 15.500, die anfallende Mehrwertsteuer von knapp 3.000 Euro sei die Forderung an die Gemeindekasse für den Fuß- ballförderverein TSV Zorneding 1920. Mitgrund für die Anschaffung: Das kommende 100-Jährige. 

„So etwas gibt es nicht mal in der Landesliga“ 

Der Förderverein gewann mittlerweile einen Großspender aus Baldham, der nicht mehr seine dortigen Fußballer unterstützt, sondern aufgrund der positiven Entwicklungen in Zorneding eben die Kicker aus seiner Nachbargemeinde. Jedoch: So etwas gebe es nicht einmal bis hinauf in die Landesliga, kritisierte 3. Bürgermeister Christian Krumpholz. Die Leinwand sei „nice to have“, aber nicht notwendig; auch, weil die Gemeinde sowieso viel Geld in den Sportverein investiere. Robert Strobl (ebenfalls CSU) hob ebenso die „nur“ nice-to-have-Notwendigkeit hervor, und dafür dann so viel Geld? Könne das Gerät, denn mit einem Anhänger transportiert werden? Bleibt der genannte Spender dem TSV treu? Warum soll die Gemeinde einen Förderverein fördern? Stört die Leinwand die Spieler nicht? Läuft da viel Werbung darüber?

Diese Fragen stellten sich die Gemeinderäte. Jäger antwortet souverän und sachkundig. Und die Kritiker hatten wohl überhört, dass die mobile Leinwand auch anderen Vereinen zu Rabattpreisen vermietet würde und sie zudem auch für Public-Viewing oder Veranstaltungen von Gewerbetreibenden zur Verfügung stünde. Zuletzt: Falls die Gemeinde das Gerät mieten möchte, ist dafür nur ein Euro zu zahlen. Hintze (SPD) und Obermaier (Grüne) lobten als Fraktionssprecher das tolle Engagement im Sportpark. Sie stimmten mit 15 anderen Ratsmitgliedern für die Übernahme der Mehrwertsteuer. Lediglich Strobl, Krumpholz, Pfluger (CSU) und Pernsteiner (FDP) waren dagegen. osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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