Vortrag zu Pörings Entwicklung

Pöring hätte es fast geschafft

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Steffi Berndlmeier, CSU-Sprecherin im Zornedinger Gemeinderat, machte sich vor dem Infoabend ihr eigenes Bild.

Ein Auf und Ab und viel hätte nicht gefehlt, und Pöring hätte sich zum Hauptort in der Gemeinde entwickelt. Daten und Fakten gab es hierzu beim Vortrag im Pöringer Feuerwehrhaus

Pöring – 490 Einwohner 1940, dann 1.000, später 2.200, schließlich 1.600, dann wieder 2.060 und im Juli 2019 2.600 - ein Auf und Ab in der Bevölkerungshistorie dieses Ortsteils von Zorneding. Dabei hatte Pöring lange Zeit die Nase vorn, der Hauptort dieser Gemeinde zu werden. Gescheiterte Großprojekte wie etwa mit 1.000 neuen Wohneinheiten 1972 sowie die Gebietsreform 1978 ließen dies nicht zu. Letztere zwang Pöring zur Gebietsabtretung der damaligen Waldkolonie Baldham, so entwickelte sich Vaterstetten zum Bevölkerungsmagneten im Landkreis Ebersberg. 

All dies und historische Bilder von 1940 bis heute gab es beim Vortrag von Alt-Bürgermeister Franz Pfluger (1996 bis 2008) beim Vortragsabend im Pöringer Feuerwehrhaus zu erfahren. Und Pfluger, im Vorstand des örtlichen Heimatkundevereins, ist ein Einheimischer, wie er fast schon in keinem Buche mehr stehen könnte: Im voll besetzten Vortragsraum weiß er zu jedem Gebäude den - auch ehemaligen - Besitzer, kennt den Namen des Nachbarn: Und das macht den besonderen Reiz dieser nachgefragten Veranstaltungen aus: Rückblick und Erinnerung anhand fein ausgewählter geschichtlicher Bildaufnahmen, die der Heimatkundekreis in seinem Archiv gesammelt und zu unterschiedlichsten Vortragsabenden bereit gestellt hat. Dazu dieser beeindruckende Moderator... Man darf auf die Fortsetzungen gespannt sein. osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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