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Martin Lohmeyer mags „a bisserl honorig“ und ebenso „leger“

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Festwirt Martin Lohmeyer (li.)
Festwirt Martin Lohmeyer (li.) schätzt die Geselligkeit und die Volksfest Atmosphäre. © hr

Längst ist ‚Festwirt vom Ebersberger Volksfest‘ ein Synonym für Martin Lohmeyer geworden. Seit 2010 nimmt er dieses Amt wahr und machte das Ebersberger Volksfest mit brillianten Aktionen wieder zu einem Publikumsmagneten.

bersberg – Dass das Ebersberger Volksfest „heuer wieder wie gewohnt stattfinden wird“, freut Lohmeyer umso mehr. Denn er pflegt die Tradition, sorgt für Gemütlichkeit und schätzt es, „wenn die Leut‘ zusammenkommen können“. Heuer ist er zum elften Mal ‚Festwirt des Ebersberger Volksfestes‘. Corona bedingt fiel das Ebersberger Volksfest 2020 aus.

Aber 2021 setzte er alle Hebel in Bewegung, um die Ebersberger Sommerwies’n so zu gestalten, dass alle Corona-Regularien erfüllt wurden und erlebte dabei, als ‚Festwirt der Ebersberger Wies’n‘ auf dem Volksfestplatz, wie sehr sich Groß und Klein über sein Engagement freuten. Eine von Lohmeyers Leidenschaften ist der Besuch von Volksfesten – bayrisch-gemütlich und unterhaltsam, „a bisserl honorig“ und „a bisserl leger“ muss es sein. Ein Fest fürs Volk im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt kaum ein Volksfest in Oberbayern, das er noch nicht besucht hat. Oft sieht man Lohmeyer und den Chef des Volksfestvereins Sepp Riedl gemeinsam unterwegs. Lohmeyer schaut gern über den Tellerrand hinaus und ist so stets über Neues und Interessantes informiert, denn nicht nur gute Schausteller, sondern auch die eine oder andere neue Musikgruppe weiß der Kenner der Musikunterhaltung zu schätzen. Das Ebersberger Volksfest findet bereits seit dem 2. Oktober 1948. Eine Art landwirtschaftliches Fest mit Schaustellern wurde nach Kriegsende zum Neubeginn ausgerichtet. Zunächst waren Gewerbetreibende federführend, dann aber trat der Ebersberger Volksfestverein selbst als Veranstalter auf. Im Jahr 2009 erklärte Bürgermeister Walter Brilmayer auf dem Ebersberger Vereinskartell, dass es entweder „Schluss ist mit dem Volksfest“ oder man mit einem anderen Konzept sich neu aufstellen müsse. Dass Martin Lohmeyer mit dabei war, ein „neues Konzept“ zu erarbeiten, versteht sich von selbst. Im Februar 2010 fanden sich rund 60 Mitglieder zusammen, die zuvor ihren Mitgliedsantrag zum Volksfestverein auf einem weißen Blattpapier erklärt hatten. Von da an ging‘s Berg auf.

Das Ebersberger Volksfest wurde zum Publikumsmagneten in der Region. Ein Highlight jagt das andere im Programm zur Volksfestzeit. Da sind die Wahl des Ebersberger Volksfest Madls, das musikalisch untermalte und speziell für Ebersberg entworfene Feuerwerk ebenso das Kartln, der Flohmarkt für Frühaufsteher und der Bauerntag samt dem beliebten Stierschätzen; sie alle haben sich im Programm, in dem die Handschrift von Martin Lohmeyer deutlich zu erkennen ist, fest etabliert und locken die unterschiedlichsten Gäste aus Ebersberg und der weiteren Umgebung an. Und bei allem kommt die Gemütlichkeit im überdachten Biergarten nicht zu kurz. Die Jahreshauptversammlung des Ebersberger Volksfestvereins zählt als heimlicher Auftakt des Ebersberger Volksfestes. Hier wird das Festbier nur in den irdenen Maßkrügen mit Vereinslogo ausgeschenkt und das flüssig „Mana“ spendiert der Festwirt den Vereinsmitgliedern. ar

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