Volleyball Grafing

Comeback des Publikumslieblings

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David Schirmer (rechts) bei seinem Bundesligacomeback.

Aufgrund angespannter Personalsituation sprangen bei der 1:3 Niederlage der Grafinger Volleyballer zwei alte Bekannte ein. Am Ausgang des Spiels änderte dies nichts.

Grafing – „Der ganze Spieltag stand unter keinem guten Stern!“ Das war das Fazit von Volleyballmanager Johannes Oswald:„Ich hoffe, wir haben unseren schlechten Tag in diesem Jahr jetzt schon hinter uns. Jetzt schauen wir nach vorne und bereiten uns auf das Spiel kommenden Samstag gegen Dresden vor.“ Bereits bei der Spielplanung schlich sich ein Fehler ein, so dass die Partie erst mit einer Stunde Verspätung beginnen konnte. Und auch während des Spiels fanden die Grafinger Volleyballer nicht den richtigen Rhythmus – im Gegensatz zum Gegner aus Stuttgart. Der erste Satz ging mit 17:25 an die Gäste. Im zweiten Durchgang stabilisierte sich die Grafinger Annahme und der Satz war sehr ausgeglichen. Passend zum schlechten Tag sorgte dann eine schwierige Aktion des Schiedsgerichts für Ärgernis auf Seiten der Grafinger. Die beiden Schiedsrichter gaben einen umstrittenen Ball für Aus, obwohl, so sind sich die Grafinger Verantwortlichen sicher, beide durch ihre Körpersprache zu verstehen gaben, dass sie sich auch nicht sicher seien. Dass bei dieser Geschwindigkeit ein Ball nicht klar gewertet werden kann, dass kann passieren, aber die Art und Weise der Entscheidung sei ungut, so die Verantworltichen. Nach einer beeindruckenden Einlage der Movimento-Crew zeigten die Grafinger die richtige Reaktion. Im dritten Satz konnte endlich die gewohnte Leistung abgerufen werden und Volleyball Grafing gewann den Durchgang verdient mit 25:20. Doch im vierten Satz schlichen sich wieder zu viele Fehler ein und am Ende musste man den Stuttgartern zum 3:1 Sieg gratulieren. Es war kein gutes Spiel der Bärenstädter und schon nächste Woche geht es mit dem Heimspiel gegen den VC Dresden weiter. Dann wieder zur normalen Uhrzeit um 19 Uhr. „Die Niederlage war bitter, aber wir schauen nach vorne. Die nächsten Wochen sind wichtig“, meint Oswald. Dass Yannic Beck für die verhinderten Dominik Dreyer und Leopold Angerer einspringt, ist ein gutes Zeichen und zeigt, wie eng verbunden er mit dem Team ist, auch wenn er schon seit April 2016 kein Hallenmatch mehr für Grafing absolviert hatte. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Simon Gürzing, dem eine Eisplatte zum Verhängnis wurde, sprang David Schirmer ein. Als langjähriger Kapitän, Damentrainer und Sympathieträger sorgte er bei seinen Einwechslungen für Jubelstürme. „David und Yannic zeigen, wie eng die Abteilung zusammengerückt ist. Das ist eine gute Entwicklung und wir werden nicht aufhören, diese weiter voranzutreiben“, zeigt sich Oswald erfreut und hebt zwei weitere positive Aspekte hervor. Trotz geringer Aufbauzeit hat alles dank vieler helfender Hände gut funktioniert. Und mit Daniel Kirchner stand ein 16-Jähriger in der Startformation und machte wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Bis zum Samstag wird hart trainiert und dann stehen die Sterne auch wieder anders. red

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