Kein offenes Feuer im Wald

Hohe Waldbrandgefahr im Landkreis Ebersberg

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Im Landkreis Ebersberg hat die Waldbrandgefahr die Stufe 4 auf einer Skala von 5 erreicht. Bereits ein Funke reicht, um schwerwiegende Brände zu verursachen

Landkreis – Mit der bislang ungewöhnlich warmen und trockenen Witterung im April nimmt die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Bayerns stark zu. Darauf hat Forstministerin Michaela Kaniber hingewiesen. Nach der Gefahrenkarte des Deutschen Wetterdienstes besteht inzwischen auch im Landkreis Ebersberg eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4 in der Skala bis 5). Dies teilt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg mit. 

Trockene Nadelstreu und am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Die Ministerin rät deshalb Waldbesuchern, in Waldnähe auf Grillen und offenes Feuer zu verzichten und im Wald das bis Ende Oktober geltende Rauchverbot unbedingt einzuhalten. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind ebenfalls Fahrzeuge mit heißem Katalysator: Schon im Eigeninteresse sollte man keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken. Waldbesitzern wird empfohlen, beim Aufarbeiten von Borkenkäferschäden anfallendes Holz, Reisig oder Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu hacken. Besonders waldbrandgefährdet sind lichte Kiefernbestände und stark frequentierte Wälder in Ballungsgebieten. Eine Entspannung der Gefahrensituation wird erst nach ergiebigen Regenfällen und sinkenden Temperaturen erwartet.red

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