CSU-Grafing fordert Umdenken

Alternative zu Wertstoffinseln?

Florian Wieser, Max Emanuel Graf von Rechberg, Dr. Josef Rothmoser besichtigen das Unterflursystem für Wertstoffentsorgung in Vaterstetten (v.l.).
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Florian Wieser, Max Emanuel Graf von Rechberg, Dr. Josef Rothmoser besichtigen das Unterflursystem für Wertstoffentsorgung in Vaterstetten (v.l.).

Soll Grafing die Gelbe Tonne einführen oder unterirdische Wertstoffcontainer bauen? Die CSU sucht nach alternativen Lösungen

Grafing – Die Situation der kleinen Wertstoffinseln im Stadtgebiet wird immer schwieriger. Nicht nur ist ihre Zahl in den letzten Jahren weiter zurückgegangen, es schwindet auch zunehmend die Akzeptanz von Anwohnern für solche Einrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft. Die CSU-Fraktion ist daher der Meinung, alternative Lösungen für die Zukunft zu prüfen und zu entwickeln.

Eine Möglichkeit, die in vielen Kommunen anstatt der Sammelcontainer für Verpackungen aus Plastik, Metall und sogenannten Verbundstoffen zum Einsatz kommt, ist die gelbe Tonne. Ihre Einführung würde zu einem deutlich geringeren Platzbedarf für die Sammelcontainer an den Wertstoffinseln führen und die ästhetischen Probleme reduzieren.

Gelbe Tonne oder unterirdische Container?

Begünstigend kommt zugute, dass die Wohnbebauung Grafings in weiten Teilen aus Einfamilienhäusern (inkl. Doppel- und Reihenhäusern) besteht, wo eine solche weitere Tonne gut nutzbar ist. Für Mehrfamilienhäuser können natürlich analog auch Großtonnen angeboten werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die bauliche Änderung der bereits bestehenden Wertstoffinseln. In verschiedenen bayerischen Kommunen wurden bereits mit Erfolg unterirdische Wertstoffcontainer installiert. Davor gilt es festzustellen, ob die Entsorgungsunternehmen in der Lage sind, diese Technik einzuführen und mit welchen Kosten hierbei sowohl für den Umbau der vorhandenen Standplätze und Einrichtungen als auch der etwas aufwendigeren Entsorgung zu rechnen sind.

Um die nötige Akzeptanz bei allen Beteiligten (Bürgerschaft, Kommunen, DSD und Entsorgerfirmen) für die Einführung solcher Haushaltstonnen herzustellen, soll es möglichst ein für den Landkreis einheitliches Angebot geben und vor der endgültigen Einführung durch einen örtlich begrenzten Pilotversuch über einen Zeitraum von mind. drei Monaten getestet werden. red

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