Aus dem Zonedinger Gemeinderat

Wimmerwiese auf der Agenda

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Noch haben die künftigen Nachbarn freien Blick auf das Baugelände.

Es ist ein heißes Thema, die Bebauung der Wimmerwiese in Pöring. Jetzt soll das Thema endlich auch im Zornedinger Gemeinderat behandelt werden.

Zorneding – In der Januarsitzung des Zornedinger Gemeinderats wurde aufgrund des starken Besucheraufkommens der Sitzungssaal extra erweitert. Eigentlich umsonst: Denn das anziehende Thema „Bebauungsplan südlich der Georg-Münch-Straße - Antrag aus der Bürgerversammlung“ wurde schlichtweg auf die kommende Gemeinderatssitzung im Februar vertagt. Solche Anträge müssen binnen drei Monate nach Eingabe von der Gemeindeverwaltung behandelt werden. 

Und es gibt durchaus Einwendungen gegen die geplanten Bebauungen auf der so genannten „Wimmerwiese“ in Pöring. Allerdings standen zum Sitzungsabend im Januar laut Verwaltung noch Stellungnahmen öffentlicher Behörden aus. Und ein runder Tisch mit Bürgern sollte auch erst noch stattgefunden haben. Also: Frühestens im Februar dieses Thema in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung wieder zur Sprache bringen, so der Beschluss. Nur: Diese Sitzung, anberaumt für den 22. Februar, fand schlicht und einfach nicht statt. Auf „Hallo“-Nachfrage hieß es aus dem Bereich der Zornedinger Öffentlichkeitsarbeit, dass es für die Gemeinderatssitzung Ende Februar nicht genügend Tagesordnungspunkte gegeben hätte, damit eine solche Veranstaltung auch Sinn gemacht hätte. Es gab zu viele noch nicht sachlich ausreichend vorbereitete oder ausformulierte Sachfragen. 

Daher: Im März soll es immerhin zwei relevante Sitzungstermine geben: am 20. März einen Grundstück- und Bauausschuss, am 22. März eine Gemeinderatssitzung. Letztere wird sich wohl mit allgemeinen Themen befassen, die andere hauptsächlich mit Tagesordnungspunkten rund um Bauprojekte. Ergo auch Wimmerwiese, wo hunderte Wohnungen geplant sind - so die glaubhafte Vermutung von Seiten der Öffentlichkeitsarbeit. „Wenn ma des g´wusst hätt´n, dann war ma ned extra herkemma“ wird es dann hoffentlich nicht mehr wie in der Januarsitzung von einem der gut dreißig Besucher gegenüber „Hallo“ heißen .osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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